Aufstellpools für den Garten: Kostengünstige Alternativen zu fest eingebauten Pools?

Aus dem Urlaub kennen sicher viele Menschen dieses herrliche Gefühl, am Pool zu frühstücken, einen Kaffee oder ein kühles Getränk zu genießen und auf die glitzernde Oberfläche des Wassers zu sehen. Dabei wird ebenso sicher schon einmal der Gedanke aufgekommen sein, das sich so ein Swimmingpool auch gut im eigenen Garten machen würde.

Dafür, sich einen eigenen Pool zuzulegen, spricht einiges, denn die Freizeitgestaltung gerade an warmen Tagen wird wesentlich angenehmer. Keine langen Anfahrten zu Freibädern oder Baggerseen und den damit verbundenen Widrigkeiten, von der Parkplatzsuche bis hin zum Anstehen am Kiosk. Dazu ist Schwimmen oder auch nur die Bewegung im Wasser sehr gesund. Nicht umsonst werden Gelenk- und Muskeltherapien oder Maßnahmen zur Kreislaufstabilisierung unter anderem in Wasserbecken durchgeführt. So setzte der berühmte Geistliche und Naturheilkundler Sebastian Kneipp schon vor 168 Jahren voll auf das Element Wasser und heilte dadurch zuerst sich selbst und später viele andere Menschen.

Der eigene Pool muss kein Luxus sein

Foto: pixabay.com

Doch der eigene Swimmingpool im Garten ist ein erheblicher Kostenfaktor. Je nach Ausführung kann ein gemauerter und in die Erde eingelassener Pool mit durchschnittlich 25.000 Euro veranschlagt werden. Das ist zugegebenermaßen viel Geld, wobei der Nutzen meist auf wenige Wochen des Jahres beschränkt bleibt. Die überdachte oder in das Haus integrierte Variante, die eine vom Wetter unabhängige Nutzung erlaubt, kommt noch wesentlich teurer.

Die Alternative zum festen Einbau sind Aufstellpools, so etwa stabile Frame Pools wie zum Beispiel hier. Schon die Kosten sind ein geradezu unschlagbares Argument. Selbst große Becken mit etwa 10 m Länge und 5 m Breite kommen nur auf den Bruchteil des Preises, der für gleich große, aber fest eingebaute Pools bezahlt werden muss. Zudem ist ein Aufstellpool entsprechend flexibel. Der Standort eines fest verbauten Beckens lässt sich nicht mehr verändern. Das aber kann zum Ärgernis werden, wenn der Platz nicht sorgfältig genug gewählt wurde. Sonnenstand und Schattenwurf genauso wie der Wind verändern im Laufe eines Jahres kontinuierlich ihre Ausrichtung. Was an einem Tag ideal erscheinen mag, kann in den nächsten Tagen oder Wochen während des Badens oder auch aufgrund des Reinigens mühselig werden. Ein Aufstellpool lässt sich aufgrund seines geringen Gewichtes und den einzelnen Elementen, aus denen er besteht, so lange verstellen, bis der Platz gefunden ist, der allen Anforderungen gerecht wird.

Mobilität ist angesagt, in allen Lebenslagen

Ein weiteres Argument für den Aufstellpool oder den Frame Pool ist die Möglichkeit, ihn bei einem Umzug einfach mitzunehmen. Sicherlich sind die ganz großen Aufstell-Pools auch zusammengelegt nicht unbedingt Leichtgewichte und benötigen mit über 200 kg durchaus mehrere Arme oder entsprechende Hilfsmittel zum Transport, aber was ist das gegen einen fest vermauerten Pool? Nun kann argumentiert werden, dass ein eingebauter Pool zur Wertsteigerung des Hauses beiträgt. Ja, allerdings wünschen sich die meisten Hausbesitzer an ihrem neuem Wohnort ebenso einen Pool, was wiederum einen Aufschlag bedeutet und den Mehrwert aus dem Verkauf des alten Hauses egalisiert. Dabei weiß der Neubesitzer in der Regel nicht, ob ihm oder ihr der Pool im neuen Haus auch gefällt. Beim mitgenommenen Frame Pool kann wiederum der Standort im Garten selbst gewählt werden und der Besitzer kennt sich mit der Technik bereits aus. Für Mieter von Häusern ist der Aufstellpool so oder so die bessere Alternative, es sei denn, sie möchten beim Auszug ihrem Vermieter ein großzügiges Geschenk hinterlassen.

Auch in Bezug auf die notwendige Technik sind mobile Pools ihren fest verbauten Kollegen einen Schritt voraus. Filterpumpen, Schläuche oder auch Einstiegsleitern sind üblicherweise im Lieferumfang enthalten. Bei einem fest verbauten Pool kostet mitunter eine Edelstahlleiter so viel wie ein ganzer Aufstellpool. Zudem lässt sich das technische Zubehör eines Frame Pools bei Bedarf ohne Probleme austauschen, wozu weder ein Gas-Wasser-Installateur noch ein Elektriker notwendig sind. Etwas handwerkliches Geschick genügt vollkommen. Selbst beim Aufstellen reichen je nach Größe 1-2 Personen aus.

Der Frame Pool – Einer für Alle

Sehr interessant sind Aufstellpools mit kleineren Ausmaßen, die noch vielseitiger als ihre großen Brüder sind. Sie finden unter Umständen auch auf der Terrasse Platz, und wenn im Haus ein geeigneter Raum vorhanden ist, kann der Badespaß auch im Winter weitergehen.

Für einige Hausbesitzer stellt sich die Frage nach der Optik im besonderen Maße. Natürlich ist es schön, wenn der Stil des Hauses und der Swimmingpool eine architektonische Einheit bilden, wobei hier jedoch die notwendigen Investitionen meist das Kosten-Nutzen-Verhältnis bei weitem überschreiten. Auch für Aufstellpools besteht die Möglichkeit, diese mit attraktiven Blenden zu versehen, ohne dass diese ihre Mobilität verlieren.

Im Vordergrund sollte auf jeden Fall der Spaß am Baden und Planschen stehen und der lässt sich mit einem aufgestellten Schwimmbecken einfach wesentlich schneller und günstiger realisieren als mit einem festen Einbau. Dazu kommt die unglaubliche Auswahl verschiedener Größen und Formen. Vom Single-Bad bis hin zum Party-Spaß-Pool, nichts ist unmöglich mit einem mobilen Swimmingpool.

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