Richtig düngen im Herbst

Der Sommer ist längst vorbei, und die meisten Hobbygärtner wissen, dass man mehrjährige Gartenpflanzen nach dem Monat August nicht mehr düngen soll. Schließlich wird über den Winter das Wachstum eingestellt, die Triebe verhärten, damit ihnen die niedrigen Temperaturen nichts anhaben können.

Den Rasen sollte man im Herbst mit einem speziellen Dünger versorgen

Doch Düngung ist nicht gleich Düngung, lediglich Stickstoff sollte man nun nicht mehr verabreichen, da er das Wachstum fördert. Ganz anders sieht es jedoch mit Kalium aus, denn dieser Nährstoff hat ganz andere Effekte auf die Pflanzen.

Der Rasen braucht einen speziellen Herbstdünger

Der Rasen, auf dem wir bis vor kurzem noch das Grillen genossen haben, sieht im Frühling häufig sehr mitgenommen aus. Frost und Feuchtigkeit setzen ihm im Winter doch arg zu, deshalb kann man im Herbst etwas vorsorgen.

Allerdings sollte man hierfür im Handel nach einem speziellen Dünger für den Herbst Ausschau halten. Dieser ist optimal auf die Bedürfnisse des Rasen abgestimmt, so dass er die kalte Jahreszeit gut übersteht und im Frühling wieder schön grün ist.

Kalium stärkt nicht nur die Zellwände, sondern sorgt auf für eine Regulation des Wasserhaushaltes und eine Erhöhung der Salzkonzentration in den einzelnen Pflanzenzellen. Damit werden die Pflanzen wesentlich widerstandsfähiger gegenüber Frost.

Die Herbstdünger sind also reich an Kalium, enthalten jedoch nur ganz wenig Stickstoff. Diesen Dünger benötigen vor allem Pflanzen, die im Winter Triebe haben, bei Pflanzen, die erst im Frühjahr wieder treiben, kann man auf eine solche Düngung auch verzichten.

Kompost als Schutzschicht für den Winter

Somit profitieren vor allem die immergrünen Gehölze von einer Düngung im Herbst, und auch Rosen sind dankbar dafür. Man kann auf die Gemüse- und Blumenbeete im Herbst noch eine Schicht Kompost geben, jedoch eher als Schutz, weniger als Dünger.

Um ganz sicher zu gehen, was der Boden im Garten wirklich braucht, kann man auch Bodenproben zur Analyse nehmen. Man muss dazu etwas Erde in einen Beutel füllen, darauf vermerken, wie die Fläche genutzt wird, und diesen dann in ein spezielles Labor schicken.

Foto: © bofotolux – Fotolia.com

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