Rasenmäher-Kauf: Darauf sollte man achten

Wer Grünflächen auf seinem Grundstück hat, muss diese natürlich auch regelmäßig mähen. Im Fachhandel findet man eine große Auswahl an Rasenmähern in allen möglichen Preisklassen. Eine Kaufentscheidung fällt deshalb nicht immer leicht.

Bevor man sich also zu einem Kauf entschließt, sollte man sich vorab ein paar wichtige Fragen stellen, um dann das passende Modell zu finden. Natürlich spielt das zur Verfügung stehende Budget die wichtigste Rolle, doch auch im unteren Preissegment findet man durchaus gute Geräte. Rasenmäher-Testberichte können bei der Entscheidung helfen.

Die Rasenfläche ist ganz entscheidend

Bei der Auswahl des richtigen Rasenmähers hat man die Qual der Wahl.

Bei der Auswahl des richtigen Rasenmähers hat man die Qual der Wahl.

Hat man nur eine kleine Wiese zu mähen, so muss man sich vor dem Kauf eigentlich nicht viele Gedanken machen, hier tun es auch günstige Modelle. Hat man eine Fläche von mehr als 50 Quadratmetern, so sieht die Sache schon anders aus.

In diesem Fall bieten sich vor allem motorbetriebene Rasenmäher an, die man teilweise schon für unter 100 Euro bekommt. Für solche Rasenmäher muss natürlich ein Stromanschluss im Garten vorhanden sein, außerdem muss das Kabel ausreichend lang sein.

Bei einer Fläche von bis zu 500 Quadratmetern ist man mit einem Elektro-Rasenmäher gut beraten. Bei größeren Grünflächen reicht dann das Kabel meistens nicht mehr aus, so dass man eher zu einem Benzin-Rasenmäher tendieren sollte, die man ab etwa 120 Euro kaufen kann. Das gilt auf für den Fall, dass man im Freien keine Stromquelle zur Verfügung hat.

Bei der Entscheidung muss man auch den Aufwand für Pflege und Wartung berücksichtigen. Grundsätzlich hat man bei einem Benzinmäher mehr zu tun, einmal im Jahr steht eine kleine Inspektion an.

Man muss von Zeit zu Zeit die Zündkerzen austauschen, das Öl wechseln und den Luftfilter überprüfen. Kann man diese Arbeiten nicht selbst durchführen, fallen ständig zusätzliche Kosten für die Wartung beim Fachhändler an.

Diese Wartungsarbeiten entfallen zwar beim Elektro-Rasenmäher, liegt jedoch ein Defekt vor, so gibt es nicht immer entsprechende Ersatzteile, so dass man unter Umständen gleich ein neues Gerät kaufen muss.

Die richtige Ausstattung des Rasenmähers

Nachdem man sich auf einen Rasenmäher-Typ festgelegt hat, sollte man sich fragen, auf welche Ausstattung man wert legt. Natürlich gibt es Modelle, die mit allen möglichen Zusatzfunktionen punkten wollen, doch davon sind längst nicht alle brauchbar und sinnvoll und treiben nur den Preis in die Höhe.

Zunächst ist die Schnittbreite des Mähers von Bedeutung, hier orientiert man sich an der Größe und dem Grundriss der zu mähenden Grünflächen. Ist die Fläche klein und womöglich auch verwinkelt, so kommt man mit einer schmalen Schnittbreite besser zurecht.

Große Flächen verlangen nach einem breiteren Schnitt, sonst wäre der Aufwand viel zu groß. Allerdings muss man auch bedenken, dass die Geräte mit breitem Schnitt auch schwerer und weniger wendig sind.

Viele Hersteller preisen ihre Fahrwerkshöhenverstellung an, doch normalerweise ändert sich die Schnitthöhe ja nicht wirklich, so dass man diesen Punkt getrost vernachlässigen kann. Der Fangkorb sollte leicht abzunehmen und wieder anzubringen sein, außerdem sollte er eine handliche Größe haben.

Die Räder des Gerätes sollten möglichst groß sein, so lassen sich auch Unebenheiten besser bewältigen, ein Kugellager erleichtert das Arbeiten sehr. Wird der Rasen von unterschiedlichen Personen gemäht, sollten die Griffe sich in der Höhe verstellen lassen.

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