Die Bougainvillea für tropisches Ambiente

Die Bougainvillea stammt ursprünglich aus Südamerika und finden auch in unseren Breiten immer mehr Liebhaber. Man könnte meinen, die Blüten faszinieren uns mit ihrer Farbpracht, doch es handelt sich dabei nur um Hochblätter, die in den unterschiedlichsten Farben leuchten.

Für die Farbenpracht sind nicht die Blüten verantwortlich, sondern die Hochblätter

Die eigentlichen Röhrenblüten sind eher unscheinbar, so dass die prächtigen Hochblätter benötigt werden, um Insekten anzulocken. Die Bougainvillea wird auch aus Drillingsblume bezeichnet, weil auf drei Hochblätter auch drei kleine Blüten kommen.

Die Bougainvillea ist nicht winterhart

Die Blütezeit der tropischen Pflanzen ist von April bis Juni, doch durch die Blätter kann man sich wesentlich länger an der Farbpracht erfreuen. Die Pflanze benötigt einen sonnigen Platz im Garten oder auf der Terrasse, er sollte vor Regen und Wind geschützt sein.

Bougainvilleen sind leider empfindlich gegenüber Frost, deshalb kann man sie nicht in den Garten pflanzen, sie werden in Kübeln platziert, dann kann man sie über den Winter ins Haus holen. Da die Pflanzen schnell in die Höhe sprießen, benötigen sie frühzeitig eine Rankhilfe.

Sobald der Austrieb beginnt, das ist zwischen Februar und März, sollte man die Bougainvillea zurückschneiden. Ein erneuter Rückschnitt erfolgt dann wenn alle Hochblätter vertrocknet sind. Beim Rückschnitt kürzt man alle Zweige mit grüner Rinde um die Hälfte.

Während der Blüte sollte man die Pflanzen etwa alle 10 Tage mit Dünger versorgen. Sobald es nachts Frost gibt, muss die Bougainvillea ins Haus, dort sollte es kühl und hell sein. Wenn sie erneut austreiben, dann verbringt man sie an einen helleren Standort.

Ins Freie dürfen die Pflanzen allerdings erst nach den Eisheiligen, also etwa ab Mitte Mai. Vor dem Austrieb wird minimal gewässert, wenn sich die Blätter zeigen, muss man die Wassermenge dann drastisch erhöhen.

Kübel dürfen nicht zu groß sein

Der Kübel sollte nicht zu groß sein, denn die Bougainvillea wächst am besten, wenn sie sich nicht so sehr ausdehnen kann. Das Umtopfen ist erst notwendig, wenn die Erde vollkommen mit Wurzeln durchzogen ist, aber das dauert eine ganze Weile.

Bei zu großen Gefäßen riskiert man Wurzelfäulnis, der neue Topf sollte maximal größer sein als der alte. Da die Wurzeln äußerst fein sind, muss man beim Umsetzen ganz vorsichtig sein, vor dem Herausnehmen muss man den Ballen ausreichend lösen.

Das Farbspektrum der Bougainvillea ist riesengroß, zu den beliebtesten Sorten im Garten gehören zum Beispiel Barbara Karst, Sanderiana, Variegata, Aurantiaca, Jamaica White, Killie Campbell, Magnifica, Mary Palmer und Raspberry Ice.

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