Die Eberesche im Herbstgarten

Im Herbst gibt es nicht mehr so viele Pflanzen, die im Garten für Farbtupfer sorgen, doch die Eberesche ist in dieser Jahreszeit eine wahre Schönheit. Ihre gefiederten Blätter und die leuchtend roten Früchte sind ein richtiger Augenschmaus.

Die Eberesche, auch Vogelbeere genannt, ist ein Highlight im Herbstgarten

Früher kannte man die Eberesche vor allem aus der freien Natur, doch mittlerweile ist sie auch in vielen Gärten heimisch. Das liegt nicht nur daran, dass der Baum äußerst pflegeleicht ist, sondern auch an der schönen Optik.

Vogelbeeren sind schön und nicht giftig

Die Blütezeit der Eberesche, die zur Familie der Rosengewächse gehört, ist zwischen Mai und Juni, dann zeigen sich große Blütenstände mit vielen Einzelblüten in Weiß. Ab August zeigen sich dann die roten Vogelbeeren, die nicht giftig sind, aber einen bitteren Geschmack haben.

Die Eberesche kann eine Höhe von bis zu 15 Metern und ein Alter zwischen 80 und 150 Jahren erreichen. Die Krone besteht aus kräftigen Ästen und ist eiförmig, die Fiederblätter bestehen aus bis zu 17 Einzelblättern und weisen an der Spitze eine scharfe Zahnung auf.

Es gibt viele verschiedene Ziersorten

Die Sorte Elsbeere wurde im Jahr 2011 zum Baum des Jahres gewählt, sie ist optimal auf den Klimawandel vorbereitet, denn sie verträgt auch längere Hitzeperioden sehr gut. In der Vergangenheit hat man deshalb in Deutschland vermehrt Bäume dieser Sorte gepflanzt.

Doch auch die anderen Sorten der Eberesche sind sehr pflegeleicht und robust, sie trotzen Frost und lieben einen sonnigen Standort mit normalem bis humosem Boden. Wenn man andere Pflanzen mit der Eberesche kombinieren möchte, dann eignen sich zum Beispiel Chinaschilf, Federmohn, spätblühende Rosen oder die weiße Myrten-Aster.

Sehr beliebt in deutschen Gärten sind die Ziersorten Joseph Rock, Golden Wonder, die Rosafrüchtige Eberesche und die Mahagoni-Eberesche. Diese Sorten kann man wunderbar mit Silberkerzen, Phlox, Sonnenbraut oder Herbst-Anemonen kombinieren.

Die Vogelbeeren sind nicht giftig, obwohl viele Menschen noch dieser Ansicht sind.  Man kann die Beeren wunderbar in der Küche verwenden, So kann man zum Beispiel eine herbe Ebereschen-Konfitüre herstellen oder ein Gelee.

Foto: © Vacheslav Rigachin – Fotolia.com

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