Pastinaken aus dem Garten

Pastinaken gehören nicht gerade zu den am meisten in deutschen Gärten angebauten Gemüsesorten. Doch dieses gesunde Gemüse war bereits bei den Römern sehr beliebt und erfreut sich auch hierzulande immer größerer Beliebtheit.

Pastinaken sind sogar gesünder als Karotten

Von den Pastinaken gibt es keine unzähligen Varianten, die Anzahl der Sorten kann man an einer Hand abzählen. Im Winter kann man das Gemüse mit dem mild-würzigen Geschmack gut in Eintöpfen und Suppen verarbeiten.

Pastinaken sind allergenarm und sehr gesund

In Bioläden gehören die Pastinaken schon lange zum Standardsortiment, doch ein Anbau im eigenen Garten ist gar nicht schwierig. Neben dem guten Geschmack kann man beim Genuß auch noch von der Vielzahl der wichtigen Nährstoffen in diesem Gemüse profitieren.

Die Pastinake ist sogar noch gesünder als die mit ihr verwandte Karotte. Dass die Pastinake wieder zurück auf die deutschen Esstische gefunden hat, verdankt sie eigentlich der Babynahrung, denn sie ersetzt häufig den Karottenbrei, weil Pastinaken als allergenarm gelten.

Das frische Saatgut kann man zwischen Mitte März und Anfang Mai direkt im Gemüsebeet ausbringen. Man setzt die Samen dicht in Reihen mit einem Abstand von etwa 30 Zentimetern. Wenn sich nach etwa vier Wochen die zarten Pflänzchen zeigen, dann vereinzelt man sie auf einen Abstand von 5 bis 15 Zentimetern.

Die Pastinake bevorzugt einen zuvor tiefgründig gelockerten Boden, der reich an Humus ist. Vor dem Anbau arbeitet man am besten noch etwas Kompost in das Erdreich ein. Beachten sollte man auch die Fruchtfolge, ideal sind Erbsen oder Bohnen als Vorläufer, Petersilie, Möhren oder Sellerie als Vorläufer können sich negativ auswirken.

Gegenüber Schädlingen und Krankheiten ist die Pastinake nicht anfällig

Um die Pflanzen vor den so genannten Möhrenfliegen zu schützen, kann man Schutznetze darüber spannen, für Krankheiten oder andere Schädlinge sind Pastinaken kaum anfällig. Nach einem Wachstum von etwa 220 Tagen kann man dann ab Oktober mit der Ernte rechnen.

Den Wurzeln macht Frost nichts aus, deshalb können sie gut im Boden überwintern. Pastinaken werden häufig mit der Petersilienwurzel verwechselt, es handelt sich jedoch um verschiedene Gemüsesorten.

Das Kraut der Pastinaken kann man ebenfalls in der Küche verwenden. Zu den bekannten Sorten gehören in Deutschland zum Beispiel „Halblange Weiße“, „Avon Resistor“ oder „White King“.

Foto: © TwilightArtPictures – Fotolia.com

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