Die Poinsettie – der Weihnachtsstern (Euphorbia pulcherrima)

Die Poinsettie ist bei uns eigentlich nur als Weihnachtsstern bekannt, den korrekten Namen kennen sicher nur wenige. Die Pflanze findet man vor allem um die Weihnachtszeit herum in deutschen Wohnungen, am häufigsten ist dabei die rote Variante vertreten.

Der Weihnachtsstern heißt eigentlich Poinsettie

Das liegt sicher daran, dass Rot am besten zur Weihnachtszeit passt, es gibt aber auch weiße, rosane und cremefarbene Exemplare. Unter natürlichen Bedingungen gehört der Weihnachtsstern zu den so genannten Kurztagsblühern, durch spezielle Beleuchtung kann man die Poinsettie allerdings auch in anderen Jahreszeiten zum Blühen bringen.

In Süd- und Mittelamerika ist der Weihnachtsstern ein stattlicher Strauch

Die zur Familie der Wolfsmilchgewächse zählende Pflanze stammt ursprünglich aus Süd- und Mittelamerika, wo sie als Strauch eine Höhe von bis zu fünf Metern erreichen kann. Die leicht gezackten Blätter mit ihren eingekerbten Adern sind hübsch anzusehen, doch sind die Blüten das Highlight der Poinsettie.

Botanisch gesehen handelt es sich jedoch gar nicht um Blüten, sondern um Hochblätter, die so genannten Brakteen. Diese hatten ursprünglich eine kaminrote Farbe, doch dank Züchtung gibt es mittlerweile viele Färbungen, manchmal auch mit teilweise aufgehellten Blättern.

Die meisten Menschen entsorgen den Weihnachtsstern nach der Blüte, dabei handelt es sich gar nicht um eine einjährige Pflanze. Man kann sie mehrjährig kultivieren, indem man sie zwischen März und April zurückschneidet und umtopft, dabei sollte man ein frisches Substrat verwenden.

Während der Sommermonate fühlen sich die Pflanzen auch im Freien sehr wohl. Normalerweise blüht der Weihnachtsstern von ganz alleine um den 1. Advent, doch man kann die Blüte anregen, indem man ihn jeden Tag mit einem Eimer abdeckt, so dass sich die Pflanze in Dunkelheit befindet.

Sparsames Wässern ist wichtig

Der Weihnachtsstern braucht nur wenig Wasser, man sollte die Erde nur leicht feucht halten. Es bekommt der Pflanze auch sehr gut, wenn man die Blätter immer wieder mit Wasser besprüht. Staunässe verträgt der Weihnachtsstern überhaupt nicht, oft werden die Blätter dann gelb, die Pflanze kann in der Folge auch eingehen.

Am wohlsten fühlt sich die Pflanze an einem sonnigen, hellen Standort, doch auch der Halbschatten bekommt ihr gut. Die Temperatur sollte auf keinen Fall zu hoch sein, in der Blütezeit ist die ideale Temperatur zwischen 15 und 22 Grad.

Eine Düngung sollte während der Blüte erfolgen, und auch während der Wachstumsphase sollte man sie wenigstens einmal in der Woche mit einem Volldünger versorgen. Die Vermehrung erfolgt in der Regel durch Stecklinge, allerdings ist sie wenig erfahrenen Pflanzenliebhabern nicht zu empfehlen.

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