Die Birke zählt du den schönsten Gartenbäumen

In Gärten gibt es viele Bäume, aber mit Sicherheit ist kaum einer so schön wie die Birke. Der Baum fasziniert mit seinem filigranen Wuchs, der schönen weißen Rinde und der herrlichen Färbung des Laubs im Herbst.

Birken fühlen sich in der Sonne am wohlsten © Leonid Ikan - Fotolia.com

Birken fühlen sich in der Sonne am wohlsten © Leonid Ikan – Fotolia.com

Die Birke steht für Frühling und Jugend, das behauptet zumindest die nordische Mythologie. Somit sind sie ein Symbol für den Neubeginn und das Wachstum, bei den Kelten wurde der Baum als Zeichen der Verbindung zwischen Erde und Himmel gefeiert.

Birken sind nicht nur schön, sondern auch robust

Und der schöne Baum ist auf der ganzen Welt sehr weit verbreitet. Das liegt vor allem daran, dass die Birke sehr anspruchslos ist und somit in vielen Lebensräumen existieren kann. Zu den widerstandsfähigsten Arten zählt die Kupfer-Birke (Betula albosinensis).

Bei dieser Art ist die Rinde leicht rötlich und glänzend, die jungen Blätter haben ein frisches Grün und färben sich im Herbst dann gelb. Die Kupfer-Birke erreicht eine Höhe von bis zu 10 Metern und kann auf kleineren Grundstücken platziert werden.

Am besten ist ein geschützter Platz, da die Triebe etwas empfindlich gegenüber spätem Frost sind. Ansonsten ist diese Art sehr robust und auch gut winterhart. Ebenfalls sehr empfehlenswert für den heimischen Garten ist die Hänge-Birke (Betula pendula).

Diese Sorte kann ein stolzes Alter von bis zu 90 Jahren erreichen und eine Höhe von über 20 Meter. Die Hänge-Birke kann mehrere Stämme ausbilden, und das Laub verfärbt sich im Herbst golden.

Durchlässiger Boden und viel Licht sind wichtig

Selbst auf kargen Böden gedeiht die Hänge-Birke gut. Sie wird auch häufig als Sand-Birke bezeichnet, da sich die frischen Triebe wie Sandkörner anfühlen, wenn man mit der Hand darüber streicht.

Birken brauchen zum Gedeihen viel Licht, deshalb sollte man nach Möglichkeit immer nur einen einzigen Baum pflanzen, der dann frei im Garten steht. Wenn sich Teile des Baumes im Schatten befinden, dann wächst die Birke meistens schief.

Man kann die Birke im Frühjahr oder im Herbst pflanzen, wobei das Wachstum besser verläuft, wenn man sich für den Frühling entscheidet. Normalerweise benötigen die Bäume keinen Rückschnitt, sollte dieser dennoch erforderlich sein, dann am besten im späten Sommer.

Unter der Birke kann man nur schwer andere Pflanzen ansiedeln, denn die Wurzeln des Baumes zehren sehr stark. Falls man es dennoch versuchen möchte, dann sind vor allem Funkien, Astilben, Waldmeister oder der Knöterich zu empfehlen.

Birken sind an keinen bestimmten Gartenstil gebunden, sie machen sich sowohl in klassischen als auch modernen Gärten sehr gut. Für den Garten bieten sich noch die Schwarz-Birke (Betula nigra), die Himalaya-Birke (Betula utilis), die Weiße Himalaya-Birke (Betula utilis var. jacquemontii) und die Moor-Birke (Betula pubescens) an.

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