Der Drachenbaum (Dracaena marginata)

Der Drachenbaum erinnert von seiner Form her an eine Palme, doch die Drachenbaumgewächse bilden eine eigene Gattung. Allerdings haben die Drachenbäume mit den Palmen vieles gemeinsam, ursprünglich stammen sie aus Asien, Afrika, den Tropen und den Subtropen, wo sie allerdings als hohe Bäume oder Sträucher wachsen.

Der Drachenbaum ähnelt einer Palme sehr stark

Beliebt ist der Drachenbaum als Zimmerpflanze vor allem wegen seiner schönen, palmenartigen Blätter. Der Drachenbaum ist häufig stark verzweigt, Blüten trägt er nur selten. Die Ähnlichkeit mit einer Palme lässt sich nicht von der Hand weisen, allerdings erst, wenn die Pflanze etwas älter ist.

Ein heller Standort ist sehr wichtig

Der Stamm ist nur wenig bewachsen, am oberen Ende sitzen dann die schmalen, lanzettenähnlichen Blätter. Die pralle Sonne bekommt dem Drachenbaum nicht gut, allerdings benötigt er einen hellen Standort mit etwas Sonne.

Die Spitze der Pflanze wendet sich stets der Sonne zu, deshalb ist es empfehlenswert, den Drachenbaum alle zwei Wochen zu drehen, damit er gleichmäßig wächst. Gerade im Wachstum muss die Pflanze jeden Tag ausreichend mit Wasser versorgt werden, der Ballen darf niemals austrocknen.

Staunässe ist allerdings unbedingt zu vermeiden, im Untersetzer darf kein Wasser stehen. Sobald die Pflanze nicht mehr wächst, muss die Wasserversorgung reduziert werden, dabei ist darauf zu achten, dass die obere Erdschicht erst etwas angetrocknet ist.

Warme Temperaturen sind optimal für den Drachenbaum, Temperaturen zwischen 19 und 25 Grad sind ideal. Bei niedrigeren Temperaturen sind Schäden an den Blättern zu erwarten. Die Sorte Dracaena draco bildet eine Ausnahme, er verträgt Temperaturen von bis zu 10 Grad.

Um ein gesundes Wachstum der Blätter zu garantieren, braucht der Drachenbaum eine hohe Luftfeuchtigkeit. Zu diesem Zweck stellt man den Blumentopf am besten in einen Untersetzer, dieser wird mit Kieselsteinen und Wasser gefüllt. Auch das zeitweise Einsprühen mit kalkarmem Wasser bekommt der Pflanze gut.

Die Vermehrung ist ganz einfach möglich

Den Drachenbaum kann man selbst vermehren, indem man zwischen Frühling und Spätsommer Bodentriebe oder Kopfstecklinge heranzieht, sie sollten eine Größe von 8 bis 15 cm haben und schön weich sein.

Zwischen Frühling und Herbst sollte man den Drachenbaum 14-tägig mit einem niedrig dosierten Stickstoff-Dünger versorgen, im Winter wird kein Dünger benötigt. Etwa alle drei Jahre sollte man den Drachenbaum umtopfen, dabei schneidet man auch die längeren Triebe zurück, damit er buschiger wächst.

Regelmäßig sollte man die Pflanze auf Läuse und Spinnmilben untersuchen und gegebenenfalls behandeln. Es gibt verschiedene Sorten und Arten des Drachenbaumes. Sie unterscheiden sich in der Größe und Form der Blätter, sowie in deren Zeichnung.

Foto: © sonne07 – Fotolia.com

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