Blumenkübel: Welches Material eignet sich am besten?

Auch wer keinen eigenen Garten hat, muss nicht auf eine schöne Bepflanzung im Außenbereich verzichten. Blumenkübel werden immer beliebter, denn diese lassen sich an jeder beliebigen Stelle am Haus oder auf der Terrasse platzieren.

Bei den Gestaltungsmöglichkeiten gibt es unzählige Möglichkeiten, und mittlerweile lassen sich sogar Obst und Gemüse im Kübel kultivieren. Doch sind die Gefäße draußen verschiedenen Witterungseinflüssen ausgesetzt, so dass man bei der Auswahl des Materials unbedingt ein paar Punkte beachten sollte.

Kunststoff und Zink sind besonders günstig

Möchte man den Außenbereich begrünen, so kommen unterschiedliche Materialien in Frage. Zu den günstigsten Varianten gehören Zink und Kunststoff, diese sind außerdem sehr robust und schön leicht.

Pflanzkübel aus Zink findet man im Handel in vielen verschiedenen farbigen Lackierungen, man bekommt aber auch eine große Auswahl an verzinkten Modellen. Für den Außenbereich sollte man sich allerdings lieber für unlackierte Pflanzkübel aus Zink entscheiden, so bleibt die schöne Optik länger erhalten.

Blumenkübel aus Kunststoff kamen lange Zeit eher weniger zum Einsatz, da sie optisch nicht sehr schön anzusehen waren und doch recht billig wirkten.

Mittlerweile findet man jedoch tolle Pflanzkübel mit einer ansehnlichen Oberfläche und in modernen Designs auf dem Markt. Pflanzkübel aus Kunststoff sind nicht nur langlebig, sondern auch pflegeleicht und unempfindlich gegenüber UV-Strahlung.

Pflanzkübel aus Terrakotta sind der Klassiker

Wenn es um Pflanzkübel gibt, so kommt man an Terrakotta nicht vorbei. Gerade aus diesem Material gibt es Kübel in riesiger Auswahl, in verschiedenen Designs und jeder beliebigen Größe.

Terrakotta ist ein Material, das aufgrund seiner Optik besonders gut zum mediterranen Stil passt, aber grundsätzlich ist es sehr klassisch und vielseitig einsetzbar. Allerdings sind diese Pflanzgefäße nicht gerade günstig, und zudem bringen sie ein ordentliches Gewicht auf die Waage.

Will man die Kübelpflanzen dann ins Winterquartier bringen, muss man doch einiges an Kraft aufwenden. Ein Winterquartier ist bei Terrakotta auch unbedingt notwendig, denn das Material ist nicht frostsicher.

Mit der Zeit setzt sich grünliche Patina auf der Oberfläche an, was die schöne Optik irgendwann doch stark beeinträchtigen kann. Man findet mittlerweile jedoch auch Pflanzkübel aus anderen Materialien auf dem Markt, die optisch dem Terrakotta sehr ähnlich sind.

Blumenkübel aus Fiberglas bieten viele Vorteile

Blumenkübel und Pflanzgefäße aus Fiberglas

Foto: © pflanzwerk.de

Pflanzwerk-Kübel

Foto: © pflanzwerk.de

Die Suche nach innovativen Materialien für den Einsatz im Außenbereich nimmt kein Ende, und somit gibt es jetzt auch zunehmend Blumenkübel und Pflanzgefäße aus Fiberglas auf dem Markt.

Basis für die Herstellung bildet Kunstharz, in welches dann Fiberglasmatten eingearbeitet werden. Dadurch werden die Kübel nicht nur sehr robust und wetterbeständig, sondern können auch mit einem sehr geringen Gewicht überzeugen.

Dem Material werden dann häufig noch verschiedene Gesteinsarten beigemischt, so dass diverse Oberflächenstrukturen entstehen. Im Endeffekt hat man dann langlebige Pflanzgefäße, die man fast nicht von Terrakotta, Beton oder Stein unterscheiden kann.

Ein großer Vorteil von Fiberglas ist, dass man das Material jederzeit selbst auffrischen kann, wenn es etwas ausgeblichen sein sollte. Man braucht lediglich etwas Acryllack auf Wasserbasis, den man etwas verdünnt und dann mit einem Lappen aufträgt.

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