Die Eibe – vielseitig und immergrün

Wenn die Laubbäume so langsam ihre Blätter verlieren und alles kahl wird, dann freut man sich doch über immergrüne Gehölze im Garten. Zu den beliebtesten Vertretern in den Gärten zählt die Eibe, die nicht nur immergrün ist, sondern auch noch äußerst vielseitig.

Die Eibe ist in deutschen Gärten sehr beliebt

Die Eibe ist in deutschen Gärten sehr beliebt

In Gärten findet man das Nadelgehölz bereits seit vielen Jahrhunderten, in der freien Natur ist es leider etwas rar geworden. Im Garten kann man das Gehölz auch wunderbar als Hecke verwenden, es sieht aber auch solo und in Form geschnitten sehr hübsch aus.

Große Bandbreite bei Sorten und Formen

In Mitteleuropa ist die Europäische Eibe bereits seit mehreren Jahrtausenden vertreten, es handelt sich somit um den ältesten Nadelbaum in unseren Gefilden. Er wurde jedoch vor allem von Buchen verdrängt, da er extrem langsam wächst.

Die Eibe gibt es nicht nur in den unterschiedlichsten Formen, sondern auch in verschiedenen Größen. Es gibt kleinwüchsige Bodendecker, Varianten in Form einer Säule aber auch ganz ausladende Sträucher, so dass die Eibe in Gärten viele Gestaltungsmöglichkeiten zulässt.

Falls man sich für die Eibe als Heckenpflanze entscheidet, dann braucht man wegen des langsamen Wachstums etwas Geduld. Dafür wächst die Hecke dann schön dicht, auch nach starkem Rückschnitt, und dient auch im Winter als zuverlässiger Sichtschutz.

Anspruchslose Pflanze mit geringem Pflegeaufwand

Bei der Eibe handelt es sich um ein sehr pflegeleichtes Gehölz, die Bodenbeschaffenheit und der Standort sind relativ egal. Lediglich Staunässe vertragen Eiben nicht, deshalb muss der Untergrund möglichst durchlässig sein. Optimal ist ein lehmiger Boden, der auch etwas Kalk enthält.

Schatten und Halbschatten sind für die Eibe optimal, sie gedeiht jedoch auch gut in der Sonne. Frost kann der Eibe im Grunde nichts anhaben. Wenn der Winter allerdings sehr kalt und trocken ist, dann kann der Wind Teile davon austrocknen. Diese Triebe kann man im Frühling dann aber einfach abschneiden.

Im Frühjahr bekommt den Eiben auch etwas Kompost sehr gut, eine besondere Düngung ist allerdings nicht notwendig. Obwohl es sich um Tiefwurzler handelt, bilden die Eiben auch viele feine Wurzeln unter der Oberfläche aus.

Gute und schlechte Nachbarn für die Eibe

Deshalb sollte man sie nicht in der Nähe von Gehölzen pflanzen, die Konkurrenz nicht gut vertragen. Dazu zählen zum Beispiel die Zaubernuss, der Hartriegel oder die Kamelie. Gut geeignete Nachbarn sind unter anderem verschiedene Stauden oder die Thuja.

Beim Schnitt der Eibe muss man eigentlich nicht viel beachten, Fehler kann man im Grund nicht machen. Auch nach einem extremen Rückschnitt wächst sie wieder schön nach. Bei der Formgebung sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Sie sieht exakt getrimmt nicht nur als Hecke toll aus, sondern dient auch als Raumteiler im Garten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.