Gartengeräte kaufen und richtig pflegen

Jeder Hobbygärtner benötigt verschiedene Gartengeräte, um die regelmäßig anfallenden Gartenarbeiten durchzuführen. Doch diese Utensilien müssen auch einiges aushalten, deshalb sollte man beim Kauf auf einige wichtige Punkte achten.

Gartengeräte müssen regelmäßig gepflegt und an einem trockenen Ort aufbewahrt werden

Hier sollte man nicht unbedingt am falschen Ende sparen, denn billige Gartengeräte sind häufig von minderwertiger Qualität. Auch die Pflege der Gartengeräte sollte man niemals vernachlässigen, damit man lange Freude daran hat und nicht ständig nachkaufen muss.

Die Auswahl der richtigen Gartengeräte

Sicher benötigt man als einfacher Hobbygärtner kein riesiges Sammelsurium an Gartengeräten und -werkzeugen. Für die normalen Gartenarbeiten genügen eine Gartenschere, eine Kelle, eine Harke und ein Spaten, doch zusätzliche Werkzeuge können die Gartenarbeiten wesentlich vereinfachen.

Auch Gartenhandschuhe sollten in keinem Haushalt fehlen, denn sie schützen die Hände zuverlässig vor Verletzungen und halten sie zusätzlich sauber.  Beim Kauf von Gartengeräten muss man auf jeden Fall auf Stabilität und Robustheit achten, denn nur dann sind sie auch lange haltbar.

An den preiswerten Modellen hat man in der Regel nicht lange Freude. Sie gehen nicht nur relativ schnell kaputt, sondern sie sind häufig auch unhandlich und machen die Gartenarbeit mühsam und teilweise auch schmerzhaft.

Im Fachhandel findet man eine große Auswahl an Gartenzubehör, in großen Baumärkten kann man die Preise vergleichen und die Gartengeräte vor Ort ausprobieren. Wichtig ist vor allem, dass sie gut in der Hand liegen und sich ohne großen Kraftaufwand bedienen lassen.

Damit die Hebelkraft optimal ausgenutzt werden kann, sollten die Griffe und Stiele eine gute Länge haben. Die Griffe sollten zudem aus griffigem Kunststoff oder Gummi bestehen, so dass man nicht abrutscht und sich auch keine Schwielen und Blasen bilden.

Wer Probleme mit dem Rücken hat, der sollte gerade bei Spaten darauf achten, dass man ermüdungsfrei arbeiten kann und der Rücken nicht unnötig stark belastet wird. Gartengeräte sollten auch nicht zu schwer sein, denn viele Gartenarbeiten dauern länger, so dass man schnell Muskelschmerzen bekommen würde.

Falls man motorisierte Gartengeräte erwerben möchte, sollte man in erster Linie auf ausreichende Leistungsfähigkeit achten. Wenn man im Garten keine Stromquelle zur Verfügung hat, bieten sich elektrische Geräte mit Akku-Betrieb an.

Die richtige Pflege der Gartengeräte

Gartengeräte sind ständig Schmutz und teilweise auch Feuchtigkeit ausgesetzt, deshalb sollte man sie auch immer gut pflegen. Nach der Benutzung sollte man sie stets vom Schmutz befreien und sie mit einem sauberen Tuch abtrocknen, damit sich kein Rost bildet.

Bei qualitativ hochwertigen Gartenwerkzeugen ist der Pflegeaufwand normalerweise wesentlich geringer, da die guten Materialien wesentlich weniger anfällig gegenüber Verschleiß und Schmutz sind.

Gartengeräte sollte man am besten in einem speziellen Gerätehaus aufbewahren, denn dort sind sie vor Wind und Wetter geschützt, außerdem können sich Kinder nicht daran verletzen. Eine Auswahl an geeigneten Gerätehäusern finden Sie hier.

Metallteile sollte man von Zeit zu Zeit ölen, dies gilt vor allem für die Zeit, bevor man sie über die kalte Jahreszeit wegräumt. Bei Handwerkern spricht man immer davon, dass man immer nur so gut ist, wie sein Werkzeug, dieser Spruch lässt sich auch auf den Hobbygärtner übertragen.

Foto: © Jürgen Fälchle – Fotolia.com

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.