Schattenplätze im heimischen Garten gestalten

Es ist Hochsommer, die Temperaturen steigen nicht selten über 30 Grad. Der Garten wird in dieser Jahreszeit zum zusätzlichen Wohnraum, wir verbringen unsere Freizeit gerne im Freien.

Die meisten genießen auch gerne die Sonne, doch bei großer Hitze kann es schnell unangenehm werden, und man sehnt sich nach einem schattigen Plätzchen. Es gibt genügend Möglichkeiten, im Garten gemütliche Schattenplätze zu gestalten, die Haut wird es ebenfalls danken.

Natürliche Schattenspender im Garten

Die besten Schattenspender auf dem eigenen Grundstück sind Bäume, unter einer ausladenden Baumkrone ist es in den Sommerwochen schön kühl. Natürlich braucht ein Baum einige Jahre, bis er dafür groß genug ist, Geduld ist also angesagt.

Zunächst muss auch gut überlegt sein, wo man den Baum platzieren möchte und welchen Zweck er letztendlich erfüllen soll.

Hat man einen großen Garten, so sollte man sich am besten für einen Baum mit einer kegelförmigen oder ovalen Krone entscheiden, dazu gehören zum Beispiel der Blasenbaum, die Gemeine Eberesche oder der Amberbaum.

Einen Sitzplatz oder einen Sandkasten kann man hingegen optimal mit einem Baum mit schirmförmiger Krone beschatten, Möglichkeiten wären unter anderem die Kugellinde oder der Kugel-Trompetenbaum.

Steht der Baum dicht am Haus, sollte der Baum auch bei voller Belaubung noch genügend Licht hindurch lassen, damit es in den Innenräumen nicht zu dunkel wird. In diesem Fall bietet sich vor allem die Felsenbirne an.

Unter dem Baum kann man dann ein paar gemütliche Gartenmöbel platzieren, wie man sie auf miavilla.de findet, so hat man seine eigene Wohlfühl-Oase im Garten.

Schattige Plätze in der Pergola oder der Laube

Nicht in jedem Garten ist genügend Platz vorhanden, um einen großen Baum als Schattenspender zu pflanzen. In diesem Fall kann man auf Kletterpflanzen zurückgreifen, diese benötigen jedoch ein Klettergerüst.

Ideal wäre der Aufbau einer Laube oder Pergola, die man damit begrünen kann. Zur Begrünung bieten sich dann neben dem klassischen Efeu auch der Blauregen, Wilder Wein oder Kletterhortensien an.

Der Unterschied zwischen einer Laube und einer Pergola besteht übrigens darin, dass die Pergola an ein Gebäude anschließt, während die Laube frei für sich steht.

Wenn es um den Aufbau einer Laube oder Pergola geht, so ist der Herbst ideal, dann kann man auch gleich die entsprechenden Kletterpflanzen in die Erde bringen. Bis zum kommenden Sommer hat sich dann schon ein recht dichtes Blattwerk ausgebildet.

Schattige Plätze im Garten kann man auch gut mit attraktiven Stauden gestalten, wenn man die passenden Sorten für diese Bereiche findet. Nicht alle Pflanzen sind für den Schatten geeignet, doch es gibt eine recht große Auswahl.

Im Schatten fühlen sich zum Beispiel Funkien, das Tränende Herz, Herbstanemonen, Elfenblumen, die Prachtspiere, die Sterndolde und der Wald-Storchschnabel wohl. Sehr hübsch sehen aber auch die Silberkerze, die Krötenlilie oder das Großblättrige Schaublatt aus.

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