Tipps für das Gartenhaus – darauf ist beim Kauf zu achten!

Die meisten Gartenbesitzer schaffen sich irgendwann einmal ein Gartenhaus an. Die Gründe dafür sind vielfältig: Es eignet sich hervorragend, um Gartengeräte unterzubringen und auch die Gartenmöbel finden in solch einem Häuschen einen trockenen und sauberen Überwinterungsplatz.

Flickr, BY © Thomas Brenner

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Auf was beim Kauf zu achten ist, wird nachfolgend geschildert.

Einkaufsratgeber für das Gartenhaus oder den Geräteschuppen

Nicht wenige Menschen besitzen einen Schrebergarten, welcher weiter entfernt von der Wohnung liegt. Besonders Leute mit kleinen Wohnungen in Citylage nutzen diese Möglichkeit, um dennoch die Vorteile eines eigenen Gartens genießen zu können.

Ein Gartenhaus hilft dann, auch bei schlechtem Wetter seine Freizeit im Garten verbringen zu können. Die Organisation von Grillfesten wird vereinfacht und die verschiedensten Gartengeräte finden hier einen optimalen Aufbewahrungsort und sind gleichzeitig vor der Witterung gut geschützt.

Am Anfang steht das Analysieren der eigenen Bedürfnisse. Reicht eventuell ein einfacher Geräteschuppen, oder soll es doch die Luxusvariante eines Gartenhauses sein? Der Unterschied liegt in der Größe und den Fenstern. Gartenhäuser besitzen mehrere Fenster und sind auch zumeist größer als Geräteschuppen.

Ein Geräteschuppen ist die preiswertere Alternative, um Gartengeräte wie Rasenmäher, Schubkarren, Schippen und Schaufeln und vieles mehr trocken aufzubewahren. Gartenhäuser hingegen sind geräumiger und bieten so auch gleichzeitig noch Platz als Aufenthaltsraum.

Daher verfügen sie auch über ausreichend Fenster, wobei der Übergang vom Geräteschuppen zum Gartenhaus fließend ist. Hier klicken, um zu der großen Auswahl an Gartenhäuser und Geräteschuppen der Edingershops zu gelangen.

Die richtige Größe ist entscheidend

Die Größe ist eines der wichtigsten Auswahlkriterien beim Kauf eines Gartenhäuschens. Wird beispielsweise ein Gartenhaus mit einer Grundfläche von gerade einmal fünf Quadratmetern gewählt, eignet sich dieses lediglich dazu, um einige Gartengeräte und Gartenmöbel zu lagern.

Wenn allerdings geplant ist, auch hin und wieder im Haus zu übernachten, ist diese Größe nicht ausreichend.

Die Größe des Gartens ist entscheidend für das vorhandene Platzangebot. Nur wenn ausreichend Stellfläche vorhanden ist, kann ein dementsprechend großes Gartenhaus gewählt werden. Unter Umständen ist es dazu notwendig, Bäume zu fällen – je nach Größe ist dafür die Zustimmung vom Gartenbauamt nötig.

Aber auch die vorhandenen Bauvorschriften engen die Größe des Gartenhauses ein. Je nach Wohnort und Bundesland sind diese unterschiedlich. Daher steht vor dem Kauf eines größeren Häuschens zunächst der Gang zum zuständigen Bauamt an erster Stelle.

Dort erfährt der Käufer, ab welcher Größe die Errichtung genehmigungspflichtig ist. Dadurch können spätere Probleme vermieden werden.

Holz, Kunststoff oder Metall?

Die überwiegende Mehrheit der Gartenhäuser in Deutschlands Gärten bestehen aus Holz. Dieser Baustoff ist umweltfreundlich, preiswert und wirkt gleichzeitig optisch sehr ansprechend. Insbesondere Geräteschuppen sind auch in Metall oder Kunststoff erhältlich.

Bei einem Holzhaus ist zu beachten, dass dieser Werkstoff eine besondere Pflege benötigt, da er der Witterung ausgesetzt ist. Daher ist es wichtig, dass sämtliche Teile gut imprägniert werden – bestenfalls bereits vor dem Zusammenbau.

Bausätze sind in der Regel bereits entsprechend behandelt. Doch auch nach dem Aufbau müssen in regelmäßigen Abständen die Wände neu imprägniert werden. Neben den unterschiedlichen Holzarten ist auch die Materialstärke ausschlaggebend für die Lebensdauer des Gartenhäuschens.

Welches Fundament eignet sich?

Eine Fundamentplatte ist eine einfache Möglichkeit, um ein Gartenhaus aufzustellen. Dazu muss eine Fläche von 30 Zentimeter Tiefe ausgehoben werden. Bevor die sechs Zentimeter starke Betonschicht eingefüllt werden kann, muss eine etwa 15-Zentimeter-Kiesschicht gelegt werden, auf der eine PE Folie liegt.

Auf die erste Betonschicht wird eine Stahlmatte zur Bewehrung gelegt, die sodann mit dem restlichen Beton verfüllt und nach dem Abziehen getrocknet wird.

Pro:

  • Einfach in der Ausführung

Kontra:

  • Hohe Kosten da hoher Betonbedarf

Das Streifenfundament ist eine preiswertere Alternative, denn hier wird lediglich unter den tragenden Wänden ein Fundament benötigt. Dazu wird der Boden rund 30 Zentimeter breit und etwa 80 Zentimeter tief an den Außenwänden ausgehoben und mit Beton verfüllt.

Pro:

  • Preiswerter als Fundamentplatte

Kontra:

  • Fundament muss, um frostsicher zu sein, 80 Zentimeter tief gegraben werden

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