Wichtige Gartenarbeiten im Februar

Der Winter hat Deutschland noch eine Weile fest im Griff, doch im Lauf des Gartenjahres gibt es eigentlich immer etwas zu tun, auch wenn die Freiluftsaison momentan noch weit entfernt ist. Heute stellen wir die wichtigsten Gartenarbeiten für den Monat zusammen.

Geranien kann man jetzt an einem hellen und warmen Ort vorziehen

Im Ziergarten müssen einige Sträucher im Februar zurückgeschnitten werden. Das betrifft vor allem die Sommerblüher, oder Sträucher, die im Spätherbst noch blühen, wie zum Beispiel der Sommerflieder, die Kolbenspiere oder der Fingerstrauch.

Einige Sträucher sollte man nun zurückschneiden

Auch rotläubige Sträucher, wie zum Beispiel den Schwarzen Holunder oder den Roten Perückenstrauch, muss man nun stutzen. Durch einen radikalen Rückschnitt, bis auf das Grundgerüst, erreicht man eine intensivere Färbung des Laubes und ein besseres Wachstum.

Wenn es tagsüber keinen Frost hat, dann kann man im Februar auch schon erste Blütensträucher pflanzen. Auch Frostkeimer werden bis Ende Februar ausgesät, und auch für Duftwicken ist nun der optimale Zeitpunkt zum Pflanzen.

Schneeglöckchen kann man vermehren, indem man sie nach der Blütezeit teilt und neu einpflanzt. Dahlien-Knollen kann man in Februar aus dem Keller holen und sie vortreiben lassen, damit Stecklinge daraus hervor gehen.

An einem warmen und hellen Ort setzt man die Knollen in Blumentöpfe, wobei der Wurzelhals nicht mit Erde bedeckt sein sollte. Wenn die Triebe eine Länge von etwa 10 Zentimetern erreicht haben, schneidet man sie ab, und entfernt alle Blätter bis auf das ersten Blattpaar und die Spitze.

Nun füllt man Blumentöpfe mit Anzuchterde und feuchtet diese gut an, hier setzt man die Stecklinge hinein. Darüber kommt dann eine Folie, regelmäßiges Gießen und Lüften nicht vergessen! Ab Mai kann man die Pflanzen in den Garten setzen, vorher sollte man sie jedoch langsam an die Temperatur draußen gewöhnen.

Im Februar kann man auch Geranien aussäen, das Pikieren spart man sich, wenn man die Samen einzeln in die Anzuchtbehälter legt, die man mit Anzuchterde befüllt hat. Die Samen werden nur ganz leicht mit wenig Erde bedeckt und leicht angedrückt.

An einem hellen Standort und bei einer Temperatur von etwa 21 Grad, belässt man die Zöglinge etwa für 10 bis 14 Tage, dann bringt man sie an einen kühleren Ort. Mit dem Anzuchttopf kann man sie dann in normale Blumenerde setzen, sobald die Pflanzen etwas kräftiger sind.

Auch im Gemüse- und Obstgarten gibt es schon etwas zu tun

Ziersträucher, die im Winter blühen, und immergrüne Pflanzen im Kübel muss man mit Wasser versorgen, wenn die Temperaturen nicht zu niedrig sind. Geranien, die man überwintert hat, kürzt man etwas und setzt sie in frische Erde um.

Rosen in Töpfen muss man im Februar mit Reisig vor der Wintersonne schützen, denn sonst treiben sie zu zeitig aus. Pflanzen, die sich im Winterquartier befinden, sollte man regelmäßig auf Schädlinge kontrollieren, dünne Triebe, die nicht verzweigt sind, sollte man entfernen.

Im Gemüse- und Kräutergarten sollte man im Februar den Schnittlauch mit Kompost mulchen. Sobald die Gründüngung abgefroren ist, kann man die Pflanzen in den Boden einharken. Artischocken zieht man drinnen in Töpfen vor, bis Ende des Monats Februar sät man Auberginen und Paprika in Schalen aus.

Im Obstgarten lichtet man im Februar die älteren Stachelbeer- und Johannisbeersträucher aus. Falls sich an Zwetschgen- oder Pflaumenbäumen Wurzelausläufer gibt, kann man diese jetzt rausreißen.

Wenn man Pfirsichbäume vor einer Südwand gepflanzt hat, dann muss man diese mit Vlies beschatten, falls es sonnig ist. Nasse Böden und kalten Wind vertragen Erdbeeren nicht gut, deshalb sollte man sie mit einem Vlies abdecken und am besten noch mit gehäckseltem Stroh schützen.

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