Die Gartenmöbel winterfest machen

Viele Gartenbesitzer stellen sich jetzt die Frage, wann sie ihre Gartenmöbel winterfest machen bzw. einlagern sollen. Schließlich möchte doch jeder, dass sie den Winter unbeschadet überstehen, um im Frühjahr wieder für entspannte Stunden im Freien zur Verfügung zu stehen.

Gartenmöbel gehören jetzt ins Winterquartier © fotoknips - Fotolia.com

Gartenmöbel gehören jetzt ins Winterquartier © fotoknips – Fotolia.com

Der Herbst und der Winter sind kalt und nass, so dass gerade Gartenmöbel aus Holz sehr darunter leiden können. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die guten Stücke im Winter zu schützen, wir geben heute ein paar Tipps.

Keinem Material bekommen Kälte und Nässe

Wenn man die Gartenmöbel den Winter über draußen lassen würde, dann muss man damit rechnen, dass Rattan und Holz irgendwann aufquellen und dann später anfangen zu modern.

Gartenmöbel aus Kunststoff können sich verfärben und bekommen eine raue und matte Oberfläche, Metall beginnt zu rosten.

Deshalb sollten gerade die hochwertigen Gartenmöbel winterfest gemacht werden, denn ansonsten muss man im nächsten Jahr eventuell teuer in neue Sitzgelegenheiten investieren.

Theoretisch kann man die Gartenmöbel noch bis zu den ersten Frösten draußen lassen. Doch in der Regel ist für die meisten die Freiluftsaison schon längst beendet, so dass auch jetzt schon die Gartenmöbel winterfest gemacht werden können.

Vor der Einlagerung ist Pflegen angesagt

Doch es bedeutet nicht, dass es mit der Einlagerung der Gartenmöbel getan ist, man sollte sie vorher erst entsprechend pflegen, damit sie im kommenden Frühjahr noch genau so schön aussehen.

Bevor die Möbel also im Trockenen untergebracht werden, sollte man sie sorgfältig reinigen. Grundsätzlich reicht eine einfache Seifenlauge vollkommen aus, sie eignet sich für die Reinigung aller Materialien.

Man wäscht die Gartenmöbel also gründlich mit der Seifenlauge und einem weichen Tuch ab, anschließend müssen sie gut trocknen. Dann bringt man sie an einen trockenen und frostfreien Ort, das kann zum Beispiel der Keller, die Garage, der Speicher oder ein Gartenhaus sein, so lang es dort nicht zu kalt ist.

Sitzbezüge und Polster nimmt man vorher ab und wäscht sie am besten, nach dem Trocknen bewahrt man sie separat auf, am besten in einer Truhe oder in einem Schrank. Die Gartenmöbel kann man mit Tüchern oder alten Bettlagen abdecken, das schützt sie zusätzlich.

Folien und Plastik sind als Abdeckung mit Vorsicht zu genießen, da sie die Luftzirkulation stark behindern können, das führt zu Stockflecken auf den Gartenmöbeln. Falls man dennoch nicht darauf verzichten möchte, dann muss man unbedingt darauf achten, dass sie nicht luftdicht verschlossen werden.

Auch Sonnenschirme gehören im Winter an einen trockenen Ort, man bürstet den Stoff vor dem Einlagern am besten kurz ab. Sie müssen unbedingt ganz trocken sein, sonst kann sich am Stoff während der Wintermonate Schimmel bilden.

Überwintern im Freien?

Viele Hersteller von Gartenmöbeln werben damit, dass ihre Produkte besonders robust und winterhart sind, und ihnen selbst Frost nichts anhaben kann. Gerade Polyrattan und Edelstahl werden damit angepriesen.

Sicher kann diesen Gartenmöbeln ein einziger Winter nicht unbedingt etwas anhaben. Doch es gibt kein Material, dem die verschiedenen Witterungseinflüsse nicht zusetzen würden. Wer also lange Freude an schönen Gartenmöbeln haben möchte, der sollte sie immer in einem geschlossenen Raum überwintern.

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