Jetzt im Herbst neue Hecken pflanzen

Der Herbst ist da, und die Gartenarbeiten rücken allmählich immer weiter in den Hintergrund. Doch im November gibt es durchaus noch einiges zu tun, es ist zum Beispiel der ideale Zeitpunkt, um eine Hecke im Garten zu pflanzen.

Die Gartencenter und Gärtnereien haben sich auf diese Zeit eingestellt und bieten gerade jetzt im Herbst eine riesige Auswahl an Sträuchern an. Wie man eine Hecke am besten pflanzt, darüber informieren wir heute in unserem Artikel.

Die Hainbuche ist die ideale Heckenpflanze

Zunächst geht es an die Auswahl der passenden Pflanzen für die Hecke, die Hainbuche bietet sich hierfür gut an. Am besten entscheidet man sich für wurzelnackte Exemplare mit einer Größe von 100 bis 120 cm.

Was die Stückzahl angeht, so orientiert man sich zum einen an der Größe der Pflanzen, zum anderen aber auch an deren Qualität. Von drei bis vier Pflanzen pro Meter sollte man dabei ausgehen, das kommt auch darauf an, wie schnell die Hecke schön dicht sein soll.

Die Hainbuche hat den großen Vorteil, dass sie auch in der kalten Jahreszeit recht blickdicht bleibt, da es sich um eine immergrüne Pflanze handelt. Darüber hinaus sind die Sträucher auch sehr robust und anpassungsfähig.

Schritt für Schritt zur Hecke

Zunächst spannt man zwischen zwei Stangen oder Stäben eine Schnur, an der man sich bezüglich des Verlaufs der Hecke orientieren kann. Mit einem Spaten wird dann ein Graben ausgehoben. Die Tiefe und Breite sollten eineinhalb mal so groß sein, wie die Wurzeln der Sträucher.

Damit die Pflanzen später besser anwachsen können, lockert man dann die Sohle des Grabens noch etwas auf. Die Sträucher stellt man vor dem Pflanzen ins Wasserbad, damit die Wurzeln bereits ausreichend Wasser aufnehmen können.

Sehr starke Wurzeln werden gekürzt, letzte entfernt man gleich komplett. Damit die Pflanzen später genug Nährstoffe und Wasser aufnehmen können, sollten besonders viele feine Wurzeln vorhanden sein.

Jetzt werden die einzelnen Pflanzen entlang der Schnur im vorgesehenen Abstand voneinander platziert. Idealerweise arbeitet man zu zweit, dann kann einer die Pflanze festhalten, während der andere Erde auffüllt.

Dann tritt man die Sträucher etwas an und kann sich durch schütteln und ziehen dabei optimal ausrichten. Damit sich die Hecke gut verzweigt und auch unten schön dicht wächst, kürzt man die Pflanzen gleich um etwa die Hälfte ein.

Damit sich die Erde gut um die Wurzeln legt, wässert man die Pflanzen anschließend noch ausgiebig, so entstehen keine Hohlräume im Erdreich. Um Unkraut abzuhalten und einem schnellen Austrocknen des Bodens vorzubeugen, sollte man dann noch eine ein etwa vier bis fünf Zentimeter dicke Mulchschicht aus Rindenkompost ausbringen.

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