Mit Mosaiken aus Kieselsteinen tolle Akzente setzen

Steine spielen in der Gartengestaltung eine wichtige Rolle, denn sie sind vielseitig einsetzbar. Kiesflächen sind besonders pflegeleicht, mit Natursteinen kann man Gartenwege pflastern oder Mauern errichten.

Mosaike haben als Bodenbelag eine sehr lange Tradition und überdauern viele Generationen

Mosaike haben als Bodenbelag eine sehr lange Tradition und überdauern viele Generationen

Etwas ganz besonderes sind Mosaike im heimischen Garten, wie man sie sonst fast nur aus größeren Parkanlagen kennt. Mit Kieselsteinen in unterschiedlichen Größen, Formen und Farben lassen sich viele kreative Muster auf den Boden zaubern, es können sogar richtige Bilder entstehen.

Vielfältiges Material mit langer Tradition

Bereits vor vielen Tausend Jahren entdeckten die Menschen Kieselsteine als ideales Material für den Bodenbelag. Man setzte zunächst nur auf das Naturmaterial, weil man damit eine stabile und robuste Fläche schaffen konnte.

Erst nach und nach erwachte der Sinn für Kunst und es wurden ganze Bilder mit den Kieselsteinen zusammengesetzt. So stammen viele prächtige Mosaike zum Beispiel aus der Zeit der alten Griechen oder der italienischen Renaissance.

Kieselsteine sind die idealen Bausteine für ein Mosaik, denn es gibt sie in verschiedenen Farbtönen, teilweise auch mit interessanten Mustern, auch in Größe und Form variieren sie stark, so dass jedes Bild ein absolutes Unikat ist.

Je nachdem, in welche Richtung man die Steine verlegt, kann man immer wieder andere Effekte erzielen.

Das Verlegen eines Mosaiks ist nicht besonders schwer

Wer es sich zutraut, der verlegt die Kieselsteine nach eigener Fantasie, man kann allerdings auch eine Schablone verwenden, oder das geplante Muster zumindest vorher zur Probe in Sand auslegen.

Anfänger sollten sich zunächst an eine kleine Fläche wagen, das Motiv wird dann in ein trockenes Gemisch aus Sand und Zement gelegt, erst durch den Kontakt mit Wasser bindet dieses ab, so dass man genügend Zeit für Korrekturen hat.

Ist man mit dem Mosaik zufrieden, legt man ein Holzbrett darauf und drückt die Steine so fest, dass sie sich zum Schluss alle auf einer Höhe befinden. Letztendlich sollten alle Kieselsteine rund 5 mm herausragen, bei Bedarf kann man noch etwas Füllmaterial einkehren.

Jetzt muss das fertige Mosaik noch mehrere Male mit Wasser besprüht und für zwei Wochen mit einer Plane abgedeckt werden, um es vor Witterungseinflüssen zu schützen.

Anregungen für die Umsetzung eines Mosaiks

Für ein Mosaik bieten sich vor allem breite oder längliche Kieselsteine an, denn diese fügen sich leichter in den Untergrund ein. Eine tolle Kombination gehen die Steine mit frostfesten Keramikscherben oder Glas-Nuggets ein, deren bunte Farben bilden einen tollen Kontrast zu den Kieselsteinen in Naturtönen.

Mit Mosaiken lassen sich auch wunderbar Lücken in einer Fläche füllen, denn man kann sie jeder Form perfekt anpassen. Damit sich die Kieselsteine im Lauf der Zeit nicht verschieben, macht eine Umrandung aus Pflastersteinen Sinn.

Möchte man aus den Kieselsteinen komplette Trittplatten fertigen, füllt man Estrich-Beton in eine entsprechende Form, die unbedingt biegsam sein muss. Dann drückt man die Steine im gewünschten Muster tief in die Masse, damit sie gut verankert sind.

Nun muss man mindestens einen Tag warten, bis der Beton getrocknet ist (bitte nicht in der prallen Sonne), dann kann man die Platte aus der Form lösen. Jetzt sollte man auf jeden Fall noch zwei Wochen warten, erst dann ist das Material komplett ausgehärtet.

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