Terrasse gestalten: Welcher Bodenbelag ist ideal?

Terrasse

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Wenn man früher eine Terrasse baute, dann war es fast schon klar, dass diese aus Beton oder Stein ist, doch mittlerweile findet man eine riesige Auswahl an Bodenbelägen, so dass eine Entscheidung oftmals schwer fällt.

Viele Hausbesitzer setzen heutzutage auf eine Terrasse aus Holz, doch natürlich ist die Entscheidung auch häufig eine Frage der Kosten und des Aufwands. Wir stellen heute ein paar Bodenbeläge mit den jeweiligen Einsatzbereichen sowie Vor- und Nachteilen vor.

Das Material muss zur Architektur und zum Außenbereich passen

Geht es um die Planung einer Gartenterrasse, gehört die Auswahl des Bodenbelags zu den wichtigsten Entscheidungen, Anregungen für den Bau findet man zum Beispiel auf www.terrasse-bauen.org.

Dabei geht es nicht nur um Langlebigkeit und Widerstandsfähigkeit, sondern natürlich auch um die jeweilige Optik, denn diese sollte möglichst gut zum Haus und dem Garten passen.

Während Beton eher modern und kühl wirkt, erzielt man mit Holz einen wohnlichen und warmen Effekt. Wer eine Terrasse mit besonders viel Individualität haben möchte, ist mit Naturstein besonders gut beraten.

Wenn es also um den passenden Stil geht, so sollte man sich nicht nur am persönlichen Geschmack orientieren, sondern auch die Außenflächen und die Architektur des Gebäudes und der Terrasse berücksichtigen.

Die Architektur lässt sich nämlich durch die gezielte Auswahl des Materials und der Gestaltung stark beeinflussen und in eine bestimmte Richtung verändern. Ist das Haus eher schlicht und modern, so würden Stein oder Beton fast zu kühl wirken, während Holz Wärme und Behaglichkeit ausstrahlt.

Handelt es sich hingegen um einen Altbau, so passt eine Holzterrasse nicht wirklich dazu, hier wäre eher ein Natursteinboden zu empfehlen.

Holz gehört zu den populärsten Materialien für die Terrasse

Geht es um die Auswahl des Bodenbelags, so entscheiden sich mittlerweile sehr viele für Holz, denn dieses Material kann mit vielen Vorteilen überzeugen. Zum einen wäre dies natürlich die ansprechende Optik mit einer warmen Ausstrahlung, die für viel Wohnlichkeit auch im Außenbereich sorgt.

Darüber hinaus hat Holz auch eine sehr angenehme Haptik und lässt sich auf sehr vielfältige Art und Weise beim Terrassenbau einsetzen. Jedem ist es selbst überlassen, ob der Holzbelag sich auf dem Niveau der Grünfläche befindet, oder ob man das Holz über einen Boden aus Stein oder Beton verlegt.

Normalerweise hat man mit der Verarbeitung des Materials keinen großen Aufwand, man muss sie lediglich auf einen Holzrahmen schrauben. Noch leichter geht es mit den modernen Holzfliesen, die man miteinander verbindet und so eine Fläche in beliebiger Größe schafft.

Wichtig ist eine möglichst harte und witterungsbeständige Holzsorte, die nicht zu viel Pflegeaufwand erfordert. Zu empfehlen sind vor allem Esche oder Eiche, sind Douglasie oder Kiefer imprägniert, überzeugen auch sie mit einer langen Lebensdauer.

Ebenfalls sehr beliebt sind tropische Hölzer, darunter zum Beispiel das Bangkirai aus Südostasien, das auch nicht allzu teuer ist.

Beton, Naturstein, Fliesen oder WPC als Alternativen

Holz ist ein Material, das zu vielen Baustilen passt und optisch immer ein Hingucker im Garten ist. Wer es besonders pflegeleicht mag, der könnte Interesse an WPC haben, einer Mischung aus Kunststoff und Holz, die natürlich die Vorteile beider Materialien in sich vereint. Die Oberfläche ist matt und sieht aus wie naturbelassenes Holz, sie ist jedoch sehr pflegeleicht und langlebig.

Dauerhafte Bodenbeläge aus Beton, Naturstein oder Fliesen machen den Neu- oder Umbau einer Terrasse schwer, das Verlegen ist auch wesentlich aufwändiger und sollte einem Fachmann überlassen werden. Das Verlegen über einem bestehenden Boden ist bei diesen Materialien kaum möglich, man muss die Terrasse also meistens komplett neu bauen. Was die Widerstandsfähigkeit und die Lebensdauer angeht, sind diese Materialien dafür jedoch unschlagbar.

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