Hochbeete für jeden Garten
Lange Zeit hat man Hochbeete nur in Nutzgärten gesehen, doch sie halten inzwischen auch Einzug in den Ziergarten. Ein Hochbeet bietet vielerlei Vorteile, die man sich in jedem Bereich des Gartens zunutze machen möchte.
Man kann ein Hochbeet aus den unterschiedlichsten Materialien, wie zum Beispiel Stein, Holz oder Metall bauen. Dadurch fügt es sich in nahezu jeden Gartenstil perfekt ein. Auch in kleine Gärten oder gar Terrassen passen Hochbeete, etwa in Form eines so genannten Tisch-Hochbeetes.
Viele verschiedene Ausführungen erhältlich
Diese Tisch-Hochbeete bieten unten noch Stauraum für Gartenwerkzeuge und andere Dinge. Es gibt auch Modelle mit einen aufgesetzten Rankgitter, das man dann nach Belieben begrünen kann, oder gar mobile Mini-Ausführungen für einen kleineren Balkon, zum Beispiel zum Anbau von Kräutern.
Für den Garten findet man auch Hochbeete mit einem Frühbeet-Aufsatz. Relativ neu sind Gabionen-Hochbeete, die es als Bausatz zu kaufen gibt. Man steckt die Gitterelemente zusammen und befüllt sie mit Steinen der eigenen Wahl.
Man kann auch auch ein Hochbeet aus Zweigen und Ästen zimmern, aufgrund der geringen Stabilität darf es dann jedoch nicht höher als 50 cm sein. Viele Hochbeete lassen sich mit einem passenden Deckel aus Glas auch prima als Frühbeet nutzen.
Hochbeete bieten vor allem den großen Vorteil, dass man sie wunderbar bearbeiten kann. Senioren und Menschen mit Rückenproblemen müssen sich zur Pflege, zum Pflanzen und zur Ernte nicht mehr mühsam bücken.
Das Material bestimmt Haltbarkeit und Preis
Möchte man lange etwas vom Hochbeet haben, dann sind robuste Materialien wie starke Holzbohlen oder ein Rahmen aus Stahl zu empfehlen. Wenn das Material nicht so stabil ist, dann darf das Beet auch nicht zu hoch sein, denn darin befindliche Erde braucht ausreichend Halt.
Wenn man bei einer Holzkonstruktion auf Douglasie oder Lärche setzt, dann kann man sie sogar ohne Behandlung verwenden. Das günstigere Fichten- und Tannenholz muss man jedoch vorher ordentlich imprägnieren, um es vor Verrottung zu schützen.
Beim Naturmaterial Holz lässt es sich jedoch nie vermeiden, dass es irgendwann erneuert werden muss. Es hat schließlich ständigen Kontakt mit feuchter Erde und ist zudem noch der Witterung ausgesetzt.
Um die Haltbarkeit zu verlängern sollte man die Innenseiten zumindest mit Folie verkleiden. Wahlweise kann man ein Hochbeet aus Holz selber bauen, oder man besorgt sich einen fertigen Bausatz im Handel.
Es gibt auch Sets, in denen nur die notwendigen Beschläge beinhalten, das Holz kann man sich dann selbst aussuchen. Auch fertige Hochbeete aus Stahl oder Kunststoff kann man kaufen, diese sind natürlich langlebiger als solche aus Holz. Die Kosten liegen je nach Größe und Material zwischen 100 und 1000 Euro.
Befüllung in mehreren Schichten
Ein Hochbeet wird immer in mehreren Schichten befüllt. Unten beginnt man mit dem gröbsten Material, nach oben wird es feiner. Grober Gehölzschnitt eignet sich wunderbar als Basis, dann könnten feiner Gehölzschnitt, Laub und Gras und zum Schluss feine Komposterde.


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