Den Pool im Garten richtig reinigen

Noch ist der Sommer weit entfernt, doch schon jetzt träumen viele davon, ausgiebige Sonnenbäder im heimischen Garten zu genießen. Was könnte dann schöner sein, gleich eine Möglichkeit zur Abkühlung zu haben, nämlich einen eigenen Pool auf dem Grundstück?

Immer mehr Hausbesitzer entscheiden sich aufgrund der teilweise doch extrem heißen Sommerwochen für einen Gartenpool. Doch man muss sich darüber im klaren sein, dass ein Pool auch mit einigem an Arbeit verbunden ist, zum Beispiel eine regelmäßige Reinigung.

Eine Pumpe für die regelmäßige Reinigung

Nennt man einen Pool sein eigen und möchte ihn im Sommer auch regelmäßig nutzen, sollte man darauf achten, dass er immer sauber und gepflegt ist, denn nur dann ist es ein Ort der Entspannung.

Da sich der Pool im Freien befindet, beeinflusst die Umwelt natürlich den Zustand des Pools und des Wassers. Deshalb sollte man im Frühjahr eine Grundreinigung durchführen, dazu kommen dann tägliche kleinere Reinigungsarbeiten und eine gründliche Reinigung im Winter.

Um das Wasser im Pool sauber zu halten, sollte man auf eine leistungsstarke Pumpe setzen und nur leichte chemische Produkte einsetzen. Die Pumpe muss unbedingt zum Fassungsvermögen des Pools passen, außerdem muss sich die Filterleistung individuell regulieren lassen.

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Sandfiltern und Kartuschenfiltern. Beim Sandfilter sorgt Sand mit ganz geringer Körnung für die Reinigung, der Kartuschenfilter wäre die preisgünstigere Alternative.

Verwendet man einen Kartuschenfilter, dürfen allerdings keine chemischen Mittel zum Einsatz kommen, diese würden ihn beschädigen. Die komplette Wassermenge sollte mindestens dreimal am Tag umgewälzt werden, das erreicht man mit einer Filterlaufzeit von etwa acht Stunden.

Die Grundreinigung des Pools im Frühjahr

Auch wenn man eine gute Pumpe für den Pool hat, sollte im Frühling immer eine ordentliche Grundreinigung erfolgen. Dazu braucht man einen Gartenschlauch, eine Tauchpumpe, einen Kescher und einen Besen.

Zunächst befreit man die Wasseroberfläche mit dem Kescher von Schmutz. Besitzt man keine Tauchpumpe, kann man im Gartenfachmarkt eventuell eine ausleihen, damit der Pool komplett leergepumpt werden kann.

Während das Wasser abgepumpt wird, kann man am Poolrand Unkraut entfernen und die Umrandung gründlich abfegen. Nachdem der Pool komplett leer ist, lässt man den Poolrand trocknen.

Hat sich hier ein Schmierfilm gebildet, entfernt man diesen mit einem speziellen Reiniger und spült ihn mit dem Gartenschlauch ab. Nach dem Trocknen kann man dann den Boden des Pools reinigen, bevor man den Pool wieder mit frischem Wasser befüllt.

Die Pflege des Pools im Winter

Damit man im Frühjahr nicht so viel Arbeit mit der Reinigung des Pools hat, sollte man auch in der kalten Jahreszeit an entsprechende Pflegemaßnahmen denken. Es ist wichtig, dass sich der Wasserspiegel unterhalb der Düsen und dem Skimmer befindet.

Am besten entscheidet man sich für eine so genannte Stoßchlorung, so lässt sich abgelagerter Schmutz leicht und gründlich entfernen. Der ph-Wert sollte im Winter immer zwischen 7,0 und 7,4 liegen.

Es ist darauf zu achten, dass die Pumpe und alle Rohrleitungen vollständig entleert sind, sonst muss man eventuell schon nach ein paar Jahren einen Austausch vornehmen.

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