Im Herbst werden Rosen gepflanzt

Rosen sind in deutschen Gärten extrem beliebt, gibt es diese wunderschönen Pflanzen doch in den unterschiedlichsten Wuchsformen und Blütenfarben. Eine besonders große Auswahl findet man im Herbst in den Gärtnereien und Gartencentern, denn zu diesem Zeitpunkt werden die Pflanzen direkt vom Feld geholt.

Möchte man also Rosen im heimischen Garten pflanzen, dann ist der ideale Zeitpunkt dafür im Oktober und November. Jetzt hat man auch die Chance, etwas seltenere Sorten im Handel zu finden, im Frühjahr sind diese häufig bereits vergriffen.

Vorteile der Pflanzung im Herbst

Das Pflanzen von Rosen zum jetzigen Zeitpunkt bringt einige wichtige Vorteile mit sich. Bis in den November hinein ist der Gartenboden in der Regel noch frei von Frost, was das Aufgraben natürlich wesentlich erleichtert.

Darüber hinaus ist im Boden jedoch schon ausreichend Feuchtigkeit vorhanden, so das sich genügend neue Faserwurzeln ausbilden können, die dann ein gutes Anwachsen ermöglichen.

Wenn dann im kommenden Frühling die Temperaturen langsam steigen, beginnt auch recht zügig das Wachstum und bald darauf erscheinen die ersten neuen Blüten. Wohnt man in etwas kühleren Gegenden, in denen der Frost schon sehr früh einsetzen kann, sollte man nicht mehr lange mit dem Pflanzen der Rosen warten, ansonsten wäre dann das Frühjahr besser geeignet.

Tipps für das Pflanzen der Rosen

Rosen gehören zu den Pflanzen, welche die Sonne lieben, das gilt auch für den Herbst. Deshalb sollte man den Standort für diese Gewächse mit viel Bedacht auswählen. Ideal ist ein sehr heller und warmer Platz, also ruhig in der prallen Sonne, Rosen gehören quasi zu den Sonnenanbetern.

Dieser warme Standort hat auch den Vorteil, dass die Erde viel schneller trocknet, so dass der Entstehung von Pilzerkrankungen ein wenig vorgebeugt werden kann. Bevor man die Rosen pflanzt, sollte man sie für etwa vier bis fünf Stunden ins Wasserbad stellen.

Wichtig ist, dass das Pflanzloch tief genug ist, es sollte in etwa die Tiefe von einem bis eineinhalb Spatenstichen haben. Das sorgt dafür, dass das Gewächs tief genug steht und zudem über einen natürlichen Frostschutz verfügt.

Die Wurzeln werden fein säuberlich abgeschnitten, dann bilden sich an diesen Stellen neue Faserwurzeln aus. Ist die Pflanze an Ort und Stelle, wird die Erde mit dem Fuß festgetreten, dann gießt man das Gewächs ordentlich an.

Sobald sich der Erdboden etwas gesenkt hat, häufelt man Mulch oder Erde um die Pflanze herum an. Damit die Rosen mit genügend Nährstoffen versorgt sind, versetzt man die Erde am besten mit etwas reifem Kompost, ein guter Dünger sind auch Hornspäne.

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