Gesunder Paprika aus dem eigenen Garten

Paprika ist eine wahre Vitamin-C-Bombe, viele wissen gar nicht, dass Paprika sogar mehr Vitamin C enthält wie Zitrusfrüchte. Wenn man Paprika dann noch im eigenen Garten hat, dann kann man sicher sein, absolut gesundes Gemüse zu haben, denn hier ist er mit Sicherheit frei von Pestiziden und Schadstoffen.

Paprika bevorzugt einen sonnigen Standort im Garten

Sobald etwa Mitte Mai die Eisheiligen vorbei sind, kann man junge Paprikapflanzen direkt in den Garten setzen. Paprika benötigt viel Wärme, das bedeutet jedoch nicht unbedingt hohe Temperaturen, sondern einen möglichst langen Zeitraum bei ausreichender Temperatur.

Wenn man Paprika aus Samen züchten möchte, dann muss man bereits Mitte Januar mit den Vorbereitungen beginnen. In einem Saatkasten bringt man die Samen aus, am besten in einem beheizten Gewächshaus oder in der Wohnung.

Wichtig ist eine ausreichende Wärme, nach der Keimung, wenn die ersten Blätter zu sehen sind, muss man die Sämlinge pikieren.

. Die Saatkästen sollten an einer Südwand stehen, in einem Gewächshaus oder in einem Folienhaus, das man schnell improvisieren kann. Dazu nimmt man einige Holzbretter, bespannt sie mit einer durchsichtigen stabilen Folie und stellt diese Bretter so zusammen, dass die Paprikapflanzen unter dem Folienhaus gut geschützt sind, aber trotzdem genug Licht und dadurch auch Wärme bekommen.

Auch im Freiland sollte man die Paprika-Pflanzen mit einem Folienhaus schützen, denn Regen bekommt ihnen gar nicht gut. Deshalb darf man die Pflanzen auch niemals von oben gießen, sondern nur die Wurzeln direkt wässern.

Man sollte die Pflanzen auch nicht übermäßig viel gießen, denn nur dann bilden sie kräftige Wurzeln aus, die dann selbstständig das Wasser aus der Erde ziehen können. Wichtig ist ein Stützen der Pflanzen, gerade die hoch wachsenden Sorten stützt man mit Stäben.

Paprika benötigt ausreichend Nährstoffe, am besten verwendet man dafür einen Dünger für Tomaten. Auch den Jungpflanzen sollte man gleiche eine Düngung zugute kommen lassen, anschließend ist eine weitere Gabe etwa alle zwei Wochen angesagt.

Diese häufige Düngung ist deshalb notwendig, da die Paprika eine hohe Dosis Dünger nicht verträgt, deshalb lieber häufiger in niedriger Dosierung düngen. Die Erde um die Pflanzen herum sollte man regelmäßig lockern.

Beim Pflanzen sollte ein Abstand von mindestens 40 x 50 Zentimetern eingehalten werden, der Standort sollte so sonnig wie möglich sein. Eine Mischkultur mit anderen Vertretern aus der Familie der Nachtschattengewächse bekommt der Paprika nicht.

Deshalb sollte man Auberginen, Kartoffeln und Tomaten unbedingt als Vorgänger oder Partner im Beet vermeiden! Außerdem sollte man bei Paprika jedes Jahr den Standort im Garten wechseln.

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