Ringelblumen im eigenen Garten pflanzen

Die Ringelblume (Calendula officinalis) ist schon seit einigen Jahrhunderten für ihre heilende Wirkung bekannt, im Jahr 2009 wurde sie zur Heilpflanze des Jahres gekürt. In der Naturheilkunde setzt man die Wirkstoffe der Pflanze für die Behandlung von Wunden ein, außerdem bei Ekzemen oder Verbrennungen.

Ringelblumen haben in der Naturheilkunde eine wichtige Bedeutung

Ringelblumen haben in der Naturheilkunde eine wichtige Bedeutung

Vor allem die Ringelblumensalbe ist als Hausmittel sehr bekannt, und innerlich kann man Ringelblumentee bei Problemen mit der Verdauung einsetzen. Es handelt sich zwar um eine einjährige Pflanze, man muss aber nicht jedes Jahr erneut aussäen, denn das übernimmt sie schon selbst.

Natürlicher Pflanzenschutz im Garten

Die Ringelblume ist äußerst anspruchslos und pflegeleicht, so dass man damit nicht sehr viel Arbeit hat. Zudem überzeugt sie durch eine lange Blütezeit und ihre leuchtend, gelbe bis orangene Farbe.

Und die Ringelblume kann noch wesentlich mehr, denn sie kann sogar Hinweise zum Wetter liefern und zudem noch Schädlinge aus dem Garten vertreiben.

Die schönen Blüten bringt die Ringelblume im Juni hervor und erfreut das Auge damit bis in den Oktober hinein. Ausgewachsen erreichen die Blumen eine Höhe von 30 bis 50 Zentimetern und lassen sich in der Gartengestaltung sehr vielfältig einsetzen.

Man kann damit schöne Arrangements im Blumenbeet schaffen, aber sie auch vereinzelt zwischen Gemüse und Obst pflanzen, um Schädlinge wie zum Beispiel Schnecken fernzuhalten. Möchte man Schnecken mit diesem natürlich Pflanzenschutzmittel bekämpfen, muss man das komplette Beet jedoch mit Ringelblumen eingefasst werden.

Um Fadenwürmer loszuwerden, reichen ein paar vereinzelte Pflanzen in regelmäßigen Abständen. Da die Pflanzen recht lange Wurzeln ausbilden, führt dies auch zu einer Bodenverbesserung durch Auflockerung.

Der Anbau und die Pflege der Ringelblume im Garten

Die Aussaat der Ringelblumen erfolgt im April und gestaltet sich sehr problemlos. Die Pflanze bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Platz im Garten, der Boden sollte leicht sandig und schön durchlässig sein.

Ein sehr schwerer Boden mit schlechter Drainage ist für den Anbau von Ringelblumen nicht geeignet, dann sollte man sie lieber in Gefäßen platzieren. Man pflanzt die Ringelblume dann im Abstand von 20 bis 30 Zentimetern, die Samen kommen etwa drei Zentimeter tief in die Erde. Es ist jedoch auch möglich, den Samen breitwürfig über das Beet zu verteilen.

Nach rund sieben Tagen setzt die Keimung ein, das Wachstum schreitet dann recht schnell voran. Sollten die Pflanzen zu dicht wachsen, lassen sie sich ganz einfach umpflanzen, dazu ist auch im Herbst der ideale Zeitpunkt. Damit immer wieder neue Knospen gebildet werden, sind die verwelkten Blüten regelmäßig zu entfernen.

Sollte die Witterung sich verschlechtern und Regen drohen, so faltet die Ringelblume ihre Blüten zusammen, sie kann also durchaus bei der Wettervorhersage behilflich sein. Die Ringelblumen müssen regelmäßig bewässert werden, denn länger andauernde Trockenheit bekommt ihnen nicht gut.

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