Rosenkohl aus dem eigenen Garten

Der Rosenkohl ist ein typisches Wintergemüse und bei vielen Deutschen sehr beliebt. Am besten schmeckt der Rosenkohl, wenn er den ersten Frost erlebt hat, denn dann entwickelt er ein besonders gutes Aroma.

Viele Rosenkohl-Sorten schmecken nach dem ersten Frost am besten

Da das Gemüse erst sehr spät im Jahr reif wird, muss man als Hobbygärtner etwas Geduld aufbringen. Es gibt allerdings einige Sorten, bei denen man dann bis in den Frühling hinein von dem leckeren Gemüse profitieren kann.

Der Rosenkohl ist erst seit Ende des 18. Jahrhunderts bekannt

Der Rosenkohl wurde Ende des 18. Jahrhunderts zum ersten Mal in der Literatur erwähnt, das war in Belgien. Demnach gehört er zu den jüngeren Kohlsorten, denn andere Kohlarten kennt man bereits wesentlich länger.

Der Brüsseler Kohl kann als Urform des Rosenkohls bezeichnet werden, viele andere Sorten gingen in der Vergangenheit daraus hervor. Bei einigen Sorten kann man auch die Blätter an der Staudenspitze in der Küche verwenden.

Von der Aussaat des Rosenkohls bis zur Ernte vergehen etwa 160 Tage. Auch wenn man direkt ins Beet aussäen kann, sollte man die Pflanzen in Töpfen vorziehen und die stärksten Setzlinge dann bis Ende Mai in den Garten verpflanzen.

Bis zum Hochsommer haben die Pflanzen dann ihre endgültige Größe erreicht, allerdings dauert es dann nochmal rund 80 bis 90 Tage, bis sich die ersten Sprossen zeigen. Wenn die Röschen im Herbst/Winter dann etwa drei Zentimeter groß sind, kann man sie ernten.

Rosenkohl ist sehr pflegeleicht

Bei den älteren Sorten reifen die Früchte von unten nach oben, man erntet jeweils die größten Röschen. Die traditionellen Sorten haben im Verlauf des Winters das beste Aroma, da sich durch die Photosynthese Traubenzucker bildet, der sich in den Blättern anreichert.

Während des größten Wachstums im Juli sollte man die Pflanzen immer ordentlich wässern und mit gutem Dünger versorgen. Den Strunk sollte man nicht entblättern, denn das kann die Entwicklung der Knospen beeinträchtigen.

Zu den beliebtesten Sorten für den Anbau im eigenen Garten zählen zum Beispiel der violette Falstaff, der besonders zuckerreiche Nelson sowie der sehr ertragsreiche Hilds Ideal. Besonders winterhart ist die Sorte Roodnerf, sie übersteht sogar Frost bis zu minus 12 Grad.

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