Rote Beete im Garten anpflanzen

Die Rote Beete ist in der deutschen Küche leider nicht so stark vertreten, dabei ist die rote Knolle nicht nur äußerst gesund, sondern außerdem noch sehr vielseitig. Man kann sie roh, gekocht oder eingelegt genießen und vor allem mit Fleisch gut kombinieren.

Die Rote Bete steckt voller Vitamine und Mineralstoffe

Das Auge isst ja immer mit, und die Rote Beete ist nicht nur sehr schmackhaft, sondern auch ein optisches Highlight auf jedem Teller. Mittlerweile gibt es die Knolle nicht nur in dem berühmten Rot, sondern auch in Weiß oder Gelb.

Erntezeit ist zwischen Oktober und November

Botanisch gesehen zählt die Rote Beete zu den so genannten Fuchsschwanzgewächsen, sie ist zudem mit den Zuckerrüben und der Mangold verwandt. Erntezeit ist zwischen Oktober und November, zwischen Aussaat und Ernte liegen nur wenige Monate.

Die Rote Beete ist recht anspruchslos, was ihren Standort angeht, denn sie gedeiht sowohl im Halbschatten als auch in der Sonne. Allerdings sollte man darauf achten, dass der Boden reich an Humus und schön locker ist.

Ein Düngen mit Stickstoff sollte nur sehr sparsam erfolgen, denn das schädliche Nitrat kann sich in den Knollen einlagern. Die Rote Bete benötigt allerdings zusätzlich Chlorid, welches man einfach in Form von Salz auf das Beet streuen kann.

Die Knollen benötigen kein separates Beet, man kann sie auch als Mischkultur mit Bohnen, Rettich oder Salat anpflanzen. Mit der Ernte kann man so lange wie möglich warten, allerdings verträgt die Rote Bete keinen Frost, im Keller kann man das Gemüse gut einlagern.

Der Anbau im eigenen Garten ist unkompliziert

Bevor man die Samen in einem Abstand von 10 Zentimetern in Reihen ausbringt, muss der Boden tiefgründig gelockert werden. Während des Wachstums muss ausreichend bewässert werden, wenn Knollen aus der Erde ragen, dann gibt man etwas Erde darüber.

Bei der Ernte zieht man die Rote Bete langsam heraus, dreht die Blätter ab und wäscht sie nicht ab, wenn man sie einlagern möchte. Gelagert werden sie entweder im Keller oder in einer mit feuchtem Sand gefüllten Kiste.

Außergewöhnliche Sorten sind zum Beispiel Burpee’s Golden mit ihrem gelben Fruchtfleisch, Chioggia mit geringeltem Fruchtfleisch oder Blankoma mit weißem Fruchtfleisch. Die Sorte Cylindra hat dagegen eine längliche Form und erinnert eher an Rüben.

Foto: © TwilightArtPictures – Fotolia.com

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.