Ein Swimmingpool für den Garten

Ein Pool im eigenen Garten ist der Traum vieler Hausbesitzer, denn er bietet im Sommer Abkühlung und lässt zudem sportliche Betätigung auf dem eigenen Grundstück zu. Früher galt ein eigener Swimmingpool für Normalbürger fast als unerreichbar, doch die Zeiten ändern sich ja bekanntlich.

Ein Pool im Garten tut Körper und Seele gut © Petair - Fotolia.com

Ein Pool im Garten tut Körper und Seele gut © Petair – Fotolia.com

Sicher ist es auch heute nicht gerade billig, wenn man einen Swimmingpool im Garten haben möchte. Ein paar tausend Euro muss man schon einkalkulieren, denn schließlich soll der Pool ja auch groß genug sein, damit man darin schwimmen kann.

Mittlerweile gibt es im Fachhandel auch fertige Bausätze, die man mit etwas Geschick sogar ohne fachmännische Hilfe zusammenbauen kann. Am besten eignen sich dafür fertige Becken aus Kunststoff, die auch als GFK-Pools bezeichnet werden.

Den optimalen Standort finden

Bevor es mit der Planung losgehen kann, muss ein idealer Platz für den Swimmingpool gefunden werden. Dabei sollten nicht nur optische Aspekte im Vordergrund stehen, es sind weitere wichtige Punkte zu beachten.

Auf den Pool sollte die Sonne möglichst lange scheinen, so kann das Wasser auf natürliche Weise etwas erwärmt werden. Der Untergrund muss möglichst waagerecht und eben sein, ansonsten müsste man Unebenheiten noch ausgleichen.

Am besten wählt man einen windgeschützten Platz, der am besten auch vor den Blicken der Nachbarn geschützt ist, notfalls kann ein Sichtschutz aufgestellt werden.

Sträucher und Bäume sollten einen gewissen Abstand zum Pool haben, ansonsten würde herabfallendes Laub das Wasser verschmutzen.

Da man für den Pool Elektro- und Abfluss-Leitungen benötigt, sollte er nicht zu weit vom Haus entfernt sein, man möchte ja auch keine unendlich langen Wasserrohre verlegen. Die Filter müssen vor Frost geschützt werden, deshalb bringt man sie am besten im Keller unter.

Bevor es dann wirklich mit dem Aufbau losgehen kann, sollte man sich unbedingt bei der Baubehörde vor Ort erkundigen, ob eine Baugenehmigung erforderlich ist. Ansonsten könnte es eventuell eine böse Überraschung geben.

Fertige Kunststoffbecken sind die einfachste Variante

Ein Pool aus Beton ist sehr aufwändig, was die Installation angeht, deshalb sollte man am besten auf vorgefertigte Becken aus stabilem Kunststoff zurückgreifen. Der Untergrund muss auf jeden Fall sehr fest sein, falls er aufgeschüttet werden muss, ist eine sorgfältige Verdichtung angezeigt.

Die fertigen Kunststoffbecken gibt es in den unterschiedlichsten Größen und Formen zu kaufen. Wenn genügend Platz zur Verfügung steht, sollte man den Pool nicht zu klein wählen, sonst könnte man sich später womöglich ärgern, weil man nicht ausreichend Platz zum Schwimmen hat, und ein nachträglicher Ausbau ist kaum möglich.

Bausätze enthalten neben der Kunststoffwanne auch viel Zubehör wie zum Beispiel eine Leiter, Filter, einen Skimmer, Düsen und einen Trafo. Der Pool lässt sich dann oberirdisch platzieren, das ist die schnellere Lösung, doch optisch ansprechender und haltbarer ist das Einlassen in den Boden.

Nach dem Ausheben der Grube wird eine Kiesschicht aufgebracht, darüber sollte noch eine Betonsohle mit einer Dicke von etwa 10 cm kommen, um ausreichend Stabilität zu gewährleisten.

Die Pflege des Swimmingpools
Mit dem Aufstellen des Pools ist es nicht getan, eine regelmäßige Pflege ist besonders wichtig. Etwa alle zwei Jahre wird das Wasser komplett abgelassen und ausgetauscht. Zwischendurch muss auch immer mal frisches Wasser nachgefüllt werden, da ja auch einiges verdunstet oder durch das Planschen verloren geht.
Damit das Wasser sauber bleibt, ist die Zugabe von Chlor erforderlich, dabei rechnet man etwa mit 0,3 bis 0,6 mg pro Liter. Die Zugabe von Chlor erfolgt in Form von Tabletten, die man in einem Körbchen in den Pool hängt, sie dürfen auf keinen Fall direkt in den Pool gegeben werden.
Vor dem Einbruch des Winters wird das Wasser im Pool etwas abgesenkt. Damit Wasser in den Leitungen nicht gefriert und Schaden anrichtet, müssen die Wasserleitungen unbedingt entleert werden. Für zusätzlichen Schutz wird der Pool mit einer Plane abgedeckt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.