Welcher ist der richtige Gartenzaun?

Ein Gartenzaun ist dazu gedacht, das eigene Grundstück einzufrieden, wenn man keinen Sichtschutz benötigt.  Viele Hausbesitzer bevorzugen heutzutage eine Hecke, da diese gleichzeitig auch vor den Blicken der Nachbarn schützt, damit man im eigenen Garten auch Erholung und Ruhe findet.

Ein einfacher Maschendrahtzaun lässt sich schön begrünen

Wenn man sich jedoch für einen Gartenzaun entschieden hat, dann stellen sich einige wichtige Fragen. Zuerst muss man für sich entscheiden, welches Material, welche Höhe und welche Zaunart man bevorzugt. Das hängt natürlich vor allem davon ab, welche Zwecke der Gartenzaun erfüllen soll.

Falls der Zaun das Grundstück eingrenzen soll, dann ist es empfehlenswert, vorher mit den Nachbarn zu sprechen, um späteren Ärger zu vermeiden. Der Verlauf muss im Vorfeld genau geklärt werden, außerdem müssen die baurechtlichen Bestimmungen des Ortes eingehalten werden.

Diese können von Ort zu Ort ganz unterschiedlich sein, deshalb sollte man unbedingt das Bauamt kontaktieren, bevor ein Zaun aufgestellt wird. Normalerweise benötigt man eine Baugenehmigung, falls der Zaun als öffentliche Grenze eine Höhe von einem Meter und als private Grenze eine Höhe von zwei Metern überschreitet.

Der Holzzaun

Ein Holzzaun ist besonders hübsch anzuschauen, aber man muss sich auch bewusst darüber sein, dass er regelmäßig Arbeit mit sich bringt. Das Holz benötigt alle paar Jahre einen neuen Anstrich, damit die hübsche Optik auch erhalten bleibt, sonst sieht er schnell vergammelt aus.

Im Handel gibt es ganz unterschiedliche Holzzäune, vor allem die klassischen Latten- oder Jägerzäune. Beim Kauf ist unbedingt darauf zu achten, dass das Holz witterungsbeständig ist, dies erfordert in der Regel eine Kesseldruckimprägnierung.

Um dem Holzzaun die notwendige Stabilität zu verleihen, muss man die Pfosten mit Hilfe von Einschlaghülsen oder Betonankern schützen.

Der Maschendrahtzaun

Stefan Raab hat dem Maschendrahtzaun sogar einmal ein Lied gewidmet, und in der Tat gehört der Maschendrahtzaun wohl zu den beliebtesten Zäunen. Das liegt wohl daran, dass er recht günstig und pflegeleicht ist, außerdem stellt die Montage kaum ein Problem dar.

Optisch ist der Maschendrahtzaun nicht gerade ein Highlight, aber das kann man ändern, indem man in mit Rankpflanzen wie Efeu, Wicken, Winden oder Clematis begrünt. So wird der Gartenzaun mit der Zeit auch zu einem Sichtschutz.

Der Sichtschutzzaun

Wer im Garten ungestört sein möchte, der sollte sich jedoch lieber gleich für einen speziellen Sichtschutzzaun entscheiden. Normalerweise sind diese mindestens 170 Zentimeter hoch und haben ein Holzgeflecht mit ganz engen Maschen.

Die Auswahl an Sichtschutzzäunen ist riesengroß, da ist für jeden Geschmack und jede Stilrichtung das Passende dabei. Rankzäune sind besonders beliebt, denn diese kann man später auch noch gut begrünen.

Der Metallzaun

Wenn man es etwas stabiler mag, dann ist der Metallzaun die beste Alternative zum Maschendrahtzaun. Allerdings muss man hier auch wesentlich tiefer in die Tasche greifen, auch ist der Aufwand für die Pflege auch etwas größer.

Der Metallzaun ist entweder mit Kunststoff beschichtet oder feuerverzinkt, um eine lange Haltbarkeit und Pflegeleichtigkeit zu gewährleisten. Auch ein Metallzaun lässt sich gut mit Schling- oder Kletterpflanzen begrünen. Den Metallzaun gibt es ebenfalls in den unterschiedlichsten Stilrichtungen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.