Bank aus Naturstein bauen

In einen gemütlichen Garten gehört einfach eine Gartenbank, am besten an einem schattigen Platz, wo man sich auch im Sommer ausruhen und die Ruhe im Garten genießen kann. Hat man einen geeigneten Standort für die Sitzgelegenheit gefunden, stellt sich die Frage ob man eine fertige Bank kaufen oder lieber eine selber bauen möchte.

Eine Bank aus Naturstein passt optisch sehr gut in viele Gärten. © Kalle Kolodziej - Fotolia.com

Eine Bank aus Naturstein passt optisch sehr gut in viele Gärten. © Kalle Kolodziej – Fotolia.com

Sicher ist es einfacher, eine Bank aus dem Handel im Garten aufzustellen, doch eine selbst gebaute kann man ganz individuell gestalten.

Sobald man sich also für den Selbstbau entschieden hat, stellt sich noch die Materialfrage. Holz ist zwar optisch hübsch anzusehen, aber durch die ständigen Witterungseinflüsse kann das Material auch schnell verwittern, es braucht zudem regelmäßige Pflege.

Wesentlich langlebiger und stabiler ist dagegen eine Sitzbank aus Naturstein. Der Bau ist auch denkbar einfach und sollte auch Laien gut gelingen. Nachfolgend eine Anleitung, wie eine solche Steinbank aussehen kann, natürlich kann sie nach eigenen Vorstellungen abgewandelt werden.

Benötigte Materialien

  • 21 x Bruchsteine 50 x 25 x 15 cm
  • 3 x Bruchsteine 25 x 25 x 15 cm
  • 1 x 25 kg-Sack Fertigmörtel
  • 3 x 25 kg-Säcke Fliesenkleber (frostsicher)
  • Beton für das Fundament
  • Bewehrungsstahl für die Stabilität des Fundaments

Schritt-für-Schritt-Anleitung für den Bau der Steinbank

Zunächst einmal muss man die Grundfläche der Bank auslegen, nur so bekommt man einen Eindruck von den späteren Abmessungen.

Dann geht es an das Gießen des Fundaments aus Beton. Dieses soll 20 cm hoch sein, für das Gießen baut man sich am besten einen einfachen Holzkasten in der benötigten Größe. Dort schüttet man dann die Hälfte des angerührten Betons hinein und, legt dann den Bewehrungsstahl hinein und schüttet erst dann den restlichen Beton darüber. Das ganze muss dann 48 Stunden aushärten, damit auch wirklich Stabilität gewährleistet ist.

Auf das Fundament kommt nach zwei Tagen eine Ausgleichsschicht aus Mörtel mit einer Höhe von zwei bis drei Zentimetern. Darauf legt man die erste Reihe Steine, diese werden waagerecht in Längsrichtung verlegt, das Regenwasser muss nach vorne hin abfließen können.

Es ist empfehlenswert, die Steine zu allen Seiten etwa drei Zentimeter überstehen zu lassen, so kann sich die Bank besser in den Garten einfügen.

Sind die Steine ganz glatt und eben, kann man Längsfugen mit einem Fliesenkleber umsetzen, dann sind sie besonders dünn. Bei groben Bruchsteinen braucht man allerdings eine dickere Schicht aus Mörtel zum Verlegen. Unbedingt bei der zweiten Reihe darauf achten, dass die Steine versetzt zur ersten Reihe verlegt werden.

Jetzt muss noch eine Rückenlehne gemauert werden. Dazu setzt man ganz hinten am Rand der obersten Schicht der Sitzfläche drei bis vier Reihen Bruchsteine aufeinander, immer mit Mörtel verbunden und die Steine versetzt verlegt.

Zuletzt muss noch eine Sitzfläche geschaffen werden. Dazu schichtet man die fünf Längsblöcke einfach auf. Nun muss man mindestens eine Woche warten, bis man die Gartenbank benutzen kann.

Quelle: Zeitschrift „Mein schöner Garten

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