Den Garten im japanischen Stil gestalten – Tipps und Tricks für einen japanischen Garten

Japanische Gärten sind für viele Menschen die Krönung der Gartenkunst, die durchdachte Anordnung von Pflanzen, Steinen und Wasserelementen schaffen ein Bild wie aus der Blütezeit Japans und wecken in vielen Menschen eine Sehnsucht nach fernen Orten und Geheimnissen. Wenn auch Sie Ihren Garten im japanischen Stil gestalten wollen, zeigen wir Ihnen alle wichtigen Tipps und Tricks in diesem Ratgeber.

Die japanischen Gärten, wie wir sie heute kennen und Wertschätzen, gibt es bereits seit dem 17. Jahrhundert in der japanischen Edo-Zeit, an sich waren die japanische Bevölkerung schon immer von der Kunst der Gartengestaltung angetan. Wenn Sie sich ebenfalls einen Garten im japanischen Stil einrichten wollen, müssen Sie sich zunächst mit den Grundelementen und der japanischen Pflanzenwelt beschäftigen. Ein guter Einstieg in der Gartenpflege finden Sie bei dem Gartenratgeber von Fuxtec. Wenn Sie sich das nötige Wissen über Steine, Bäume, Moos und Wasser zugelegt haben, können Sie mit der Planung des japanischen Gartens beginnen. Es ist wichtig zu wissen, dass die japanischen Gärten eine geplante Asymmetrie besitzen. So dienen Weg mehr der Lenkung des Blickes und nicht rein der Erreichbarkeit von bestimmten Stellen, der Weg kann daher sehr verschlungen und verwinkelt sein. Die Grundelemente haben im japanischen Garten bestimmte Bedeutungen, so steht das Wasser für den Ozean und verkörpert die Reinheit der Götter der Meere und ist ein Symbol der Reinigung. Die Steine werden oft als Ersatz für Tiere genommen und sollen die Verbundenheit zur Erde darstellen, dabei können die Steine in bestimmten abgetrennten Bereichen besonders kunstvoll arrangiert werden, genaueres zur Gestaltung mit Steinen finden Sie in unserem Artikel: Steine als Deko-Trend im Garten: 5 Tipps zur Gestaltung. Alte Moosarten sollen das Alter und die Weisheit des Alters darstellen während Bäume uns Menschen verkörpern und deshalb meist nur in begrenzter Zahl im Garten vorkommen sollen.

Japanischer Garten | Foto: privat

Die verschlungenen Wege

Die Wege in einem japanischen Garten sind mit hellem Kies gemacht und an den Wegrändern finden sich immer wieder Steinformationen und Moosflächen. Der Kies sollte ca. zwanzig Zentimeter dick sein und regelmäßig glatt gehalten werden. Weitere Informationen zu den japanischen Wegen und Gärten finden Sie in folgendem Artikel: Akribisch geplante Asymmetrie – einen japanischen Garten gestalten.

Dunkle Ecken im Garten können mit einzelnen japanischen Steinlaterne aufgehellt werden, diese finden sich am Teich und Wegrand wieder. Teiche können je nach Größe des Gartens passend in eckiger oder runder Form gewählt werden, alternativ geht auch ein Brunnen oder ein kleines Wasserspiel, um das Element Wasser im Garten zu integrieren. Als Pflanzen bieten sich viele verschiedene Arten an. Dabei sind in den japanischen Gärten meist nur Grüne Pflanzen zu finden und nur extrem wenige Akzente durch blühende Pflanzen. Als Bäume werden meist Kiefer, Fichte, Fächerahorn, Zypresse, japanische Kirsche und Ginkgo gepflanzt. Dabei müssen es nicht die großen Bäume sein, viele dieser Arten gibt es auch als Bonsais. Diese können meist das ganze Jahr im Freien verbringen, brauchen jedoch besondere Pflege und Aufmerksamkeit, am besten lesen Sie sich vorab in das Thema der Bonsais und deren besondere Bedürfnisse ein.

Japanischer Garten | Foto: privat

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