Knoblauch im Garten anpflanzen

Knoblauch ist zum Verfeinern von Speisen in der Küche äußerst beliebt, darüber hinaus ist es auch eine Heilpflanze. Ursprünglich stammt die Pflanze aus Asien, zu uns kam der Knoblauch höchstwahrscheinlich durch die Römer.

Die Knoblauch-Ernte erfolgt im Sommer

Die Knoblauch-Ernte erfolgt im Sommer

Natürlich kann man Knoblauch das ganze Jahr über in den Läden kaufen, aber man kann ihn auch im Garten anpflanzen, und auch in Kästen auf dem Balkon oder der Fensterbank gedeiht der Knoblauch sehr gut.

Feuchtigkeit bekommt dem Knoblauch gar nicht gut

Damit der Knoblauch richtig im Garten gedeihen kann, braucht er einen Boden, der reich an Humus ist. Der Boden darf allerdings nicht zu feucht sein, und darf auch keinerlei Dünger enthalten. Bei zu viel Feuchtigkeit würden die Wurzeln der Pflanze faulen.

Wichtig für das optimale Gedeihen wäre ein geschützter Standort in der Sonne. Man kann Knoblauch zwar auch im Frühjahr anpflanzen, doch optimal ist der Herbst, am besten zwischen September und Anfang November.

Im Winter muss man keine Schäden befürchten, ganz im Gegenteil, durch die Kälte wird das Wachstum sogar angeregt. Sollte der Winter allerdings sehr nass ausfallen, sollte man die Pflanzen auf jeden Fall mit Stroh oder Reisig schützen.

Falls man sich für das Ausbringen der Knoblauchzehen im Frühling entscheidet, sollte man sie schon im Februar oder März in den Boden stecken. Wenn man diesen Zeitpunkt nämlich verpasst, kann man im Sommer nur mit einer kleinen Ernte und winzigen Knollen rechnen.

Im Sommer erscheinen dann Blütenstände, in deren Scheindolden kleine Zwiebelchen sitzen. Diese kann man wiederum als Saatgut verwenden. Schöne, große Knollen kann man ernten, wenn man vor der Blütezeit die Blütenstiele entfernt, dann wird die ganze Kraft in die Ausbildung der Knollen gesteckt.

Zwischen anderen Pflanzen hält der Knoblauch Schädlinge ab

Sollte der Gartenboden zu sandig sein, kann man etwas Kompost untermischen. Knoblauch pflanzt man am besten in Reihen an, der Abstand dazwischen sollte etwa 30 cm betragen, zwischen den einzelnen Pflanzen etwa 20 cm.

Es ist aber auch gut möglich, den Knoblauch zwischen anderen Pflanzen zu platzieren. Es bieten sich vor allem Karotten, Tomaten, Himbeeren, Gurken, Rosen und Erdbeeren an. Gar keine guten Nachbarn sind dagegen Erbsen, Kohl und Bohnen. Knoblauch kann aufgrund des starken Geruches Schädlinge von anderen Pflanzen fernhalten.

Die Knoblauchzehen steckt man ca. 5 cm tief in den Boden. Bevor die Pflanzen gegossen werden, sollte die Erde schon etwas trocken sein, Staunässe ist unbedingt zu vermeiden, das führt auf jeden Fall zu Fäulnis.

Zu den Pflegemaßnahmen gehört das Entfernen von Unkraut sowie das regelmäßige Auflockern der Erde. Knoblauch wird recht selten von Schädlingen befallen, eventuell einmal von der Weißfäule oder der Lauchmotte.

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