Tipps für die Bewässerung im Garten

Der Frühling steht in den Startlöchern, und damit auch die Gartensaison. Bald gibt es wieder allerhand zu tun im eigenen Garten, zu den wichtigsten Gartenarbeiten gehört auch die Bewässerung von Beeten und Grünflächen.

Im Sommer kommt man um eine zusätzliche Bewässerung kaum herum

Im Sommer kommt man um eine zusätzliche Bewässerung kaum herum

Gerade in der warmen Jahreszeit, wenn es längere Trockenperioden gibt, kommt man um eine zusätzliche Bewässerung nicht herum. Außerdem gibt es auch zahlreiche Pflanzen, denen der durchschnittliche Niederschlag nicht ausreicht, weil sie einen sehr hohen Wasserbedarf haben.

Verschiedene Möglichkeiten der Bewässerung

Wenn es um die ideale Art der Bewässerung für den eigenen Garten geht, sollten verschiedene Faktoren berücksichtigt werden. Zunächst spielt natürlich die Größe der mit Wasser zu versorgenden Fläche eine Rolle. Ist der Garten sehr groß, so würde man mit der Gießkanne wohl kaum hinterher kommen.

Dann kommt es auch darauf an, ob überwiegend Beete zu bewässern sind oder auch größere Grünflächen. Bei großen Gärten bietet sich grundsätzlich ein komplettes Bewässerungssystem an, das an die individuellen Bedürfnisse angepasst ist.

Es gibt Bewässerungssysteme für die unterschiedlichsten Anforderungen, und sogar auf einzelne Pflanzen im Garten abgestimmt.

Bei Rasen macht ein Rasensprenger Sinn, beim Kauf ist auf die entsprechende Reichweite zu achten, gute Modelle lassen sich auch nach Bedarf einstellen. Durch solche Geräte werden nur die gewünschten Flächen bewässert, so dass auch nicht unnötig Wasser verschwendet werden muss.

Darauf kommt es bei der Bewässerung an

Der richtige Zeitpunkt für die Bewässerung des Gartens ist von großer Bedeutung. Man darf nie so lange warten, bis der Boden fast ganz ausgetrocknet ist. Schon sobald das Gras nur leicht den Kopf hängen lässt, ist es Zeit, den Wasserschlauch einsatzbereit zu machen.

Vor Sommerbeginn sollte der Rasen nicht zu kurz gemäht werden, dann kann der Boden das Wasser länger speichern und trocknet nicht so schnell aus.

Auch die Tageszeit ist für die Bewässerung nicht ganz unerheblich, die Mittagszeit sollte immer absolut tabu sein. Gelangt dann Wasser auf die Rasenfläche oder die Pflanzen in den Beeten, so kann es in kürzester Zeit zu Verbrennungen kommen.

Außerdem verdunstet der Großteil des Wassers schon in der Sonne, den Boden erreicht dagegen kaum etwas. Die richtige Zeit für die Bewässerung des Gartens ist also entweder spät am Abend oder früh am Morgen, also dann wenn die Sonne keine allzu große Kraft hat.

Es ist zudem besser, einmal ordentlich zu wässern, als kleinere Mengen in geringerem Abstand zu verabreichen. Nur wenn die Wassermenge ausreicht, kann auch genug Feuchtigkeit in den Boden gelangen. Auf der anderen Seite darf man es aber auch nicht übertreiben, denn Staunässe verträgt kaum eine Pflanze.

Leitungswasser enthält Kalk, das ist für Pflanzen nicht ideal. Aus diesem Grund ist es ratsam, für die Bewässerung so weit wie möglich auf Regenwasser zurückzugreifen. Regenwasser lässt sich gut in einer Tonne sammeln, das bekommt nicht nur dem Garten, es schont zudem auch noch den Geldbeutel.

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