Tipps zum Vorgarten gestalten

Ein Vorgarten ist wie eine Visitenkarte. Er ist für jedermann einsehbar und vermittelt einen ersten Eindruck vom Stil der Besitzer und der Gestaltung des Hauses. Daher ist es schön, wenn dieses Stück Grund nicht als reine Abstellfläche für Mülltonnen und Fahrräder genutzt wird, sondern einen dekorativen Charakter hat. Bevor Hobbygärtner mit dem Vorgarten gestalten beginnen, sind einige grundsätzliche Überlegungen nötig.

Ein schöner Vorgarten ist wie eine Visitenkarte © fotomine - Fotolia.com

Ein schöner Vorgarten ist wie eine Visitenkarte © fotomine – Fotolia.com

Vorüberlegungen zum Vorgarten gestalten

Der Vorgarten soll schön anzusehen sein, da er das erste ist, was vom Haus sichtbar ist. Wer seinen Vorgarten schön gestalten möchte, sollte zuerst ein paar Vorüberlegungen anstellen, bevor er zur Tat schreitet:

  1. In welcher Lage befindet sich der Garten? Eine südliche Ausrichtung mit viel Sonne ist für andere Pflanzen geeignet als die nördliche Schattenseite.
  2. Welchen Baustil und welche Größe hat das Haus? Dies ist für ein harmonisches Gesamtbild von Haus und Vorgarten entscheidend.
  3. Dient der Vorgarten auch als Abstellfläche für Fahrräder oder Mülltonnen? Dann empfiehlt es sich, einen Teil zu pflastern oder sogar eine Unterstellmöglichkeit zu bauen.

Mit der Planung beginnen

Sind die grundlegenden Fragen geklärt, kann die Planung beginnen. Beim Vorgarten anlegen sind eine Umzäunung, die Gestaltung eines Gartenwegs, Bepflanzungen und Dekorationen üblich.

  1. Umzäunung: Klassische Gartenzäune aus Holz, Metall oder Kunststoff existieren in einer großen Auswahl. Wer dies als zu harte Abgrenzung empfindet, kann seinen Zaun durch Rankenpflanzen verschönern. Diese wachsen direkt am Zaun entlang und schaffen eine verspielte Optik. Eine Alternative dazu sind aufeinander geschichtete Steine in Natursteinoptik oder mittelhohe Hecken und Büsche, die das Grundstück begrenzen.
  2. Gartenweg: Beim Vorgarten gestalten ist es wichtig, einen Weg zur Haustür anzulegen. Hierzu bieten sich raue Materialien wie Naturstein oder Kies an, denn diese verringern die Rutschgefahr bei Regen. Ein harmonisches Zusammenspiel mit dem Haus entsteht durch die Nutzung von Materialien, die an der Hausfassade sichtbar sind. Beton oder Klinkersteine können als Ornamente im Weg oder als Wegbegrenzung eingesetzt werden.
  3. Bepflanzung: Die größte Herausforderung beim Vorgarten gestalten ist es, möglichst ganzjährig für einen dekorativen Anblick zu sorgen. Daher empfiehlt sich das Anpflanzen von immergrünen Pflanzen wie Nadelbäumen gemischt mit saisonalen ein- und mehrjährigen Gewächsen. So hält sich der Arbeitsaufwand für die Hobbygärtner in Grenzen.

Da der Vorgarten das Aushängeschild eines Grundstückes ist, sollte der Hausbesitzer auch präventive Maßnahmen gegen Unkraut ergreifen. Ein Unkrautvlies unter der Erde sowie Kies oder Rindenmulch auf den Beeten helfen gegen das Ansiedeln der Unkrautpflanzen.

Darüber hinaus sollten die Farben des Hauses bei der Wahl der Blumen berücksichtigt werden. Die Kombination aus Blüten- und Hausfarben in der gleichen Farbfamilie bringt die Farben zum Leuchten.

  1. Dekoration: Schöne Akzente können durch dekorative Gegenstände gesetzt werden. So kann ein Brunnen für angenehmes Wasserplätschern sorgen. Eine Sitzbank lädt zu einem kurzen Plausch ein. Zudem vervollständigen zum Stil des Gartens passende Schalen, Skulpturen sowie Säulen aus Holz oder Stein den Vorgarten.

Wer seinen Vorgarten gestalten möchte, kann seiner Kreativität freien Lauf lassen. Unter Berücksichtigung der Voraussetzungen entsteht ein einladendes Stück Garten, das die Optik des Hauses aufwertet.

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